RSV-Infektion bei Säuglingen

Von außen betrachtet ähnelt eine RSV-Infektion oft einer harmlosen Erkältung. Doch gerade bei Säuglingen drohen schwerwiegende Komplikationen. Wann Eltern handeln sollten.

Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus, kurz RSV, treten zwar auch bei Erwachsenen auf. In den meisten Fällen sind allerdings Kinder unter zwei Jahren betroffen. Die Symptome – Husten, Schnupfen, Fieber – klingen meist innerhalb einer Woche von alleine ab.

Babys droht bei RSV-Infektion Lungenentzündung
Eltern sollten die Lungenerkrankung dennoch unbedingt ernst nehmen: Gerade in den ersten Lebensmonaten droht Babys ein schwerer Krankheitsverlauf mit Bronchiolitis (Entzündung der Bronchiolen) und Lungenentzündung. Eine schwere RSV-Infektion äußert sich unter anderem in einer beschleunigten Atmung und Unlust zu trinken. Eltern sollten bei Verdacht auf RS-Viren den Kinderarzt kontaktieren und eventuell eine Notfallambulanz aufsuchen.

Babys möglichst vor RSV-Infektion beschützen
RS-Viren werden per Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Da Säuglinge nur ein schwach ausgeprägtes Abwehrsystem haben, kommen sie am besten gar nicht erst in Kontakt mit den Erregerviren. Experten empfehlen Eltern und Betreuern daher, häufig die Hände zu waschen und harte Oberflächen im Haushalt regelmäßig zu desinfizieren. Zudem sollten sie das Baby in den ersten Lebensmonaten möglichst nicht großen Menschenmengen aussetzen.

Quelle: Kinderärzte im Netz

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Das Blutbild bestimmen lassen

Ein großes Blutbild bieten nicht alle Hausärzte an. Dabei gibt es Aufschluss über viele mögliche Erkrankungen. Wann ist die umfangreiche Laboruntersuchung sinnvoll?

Für ein Blutbild genügt eine einfache Blutprobe vom Patienten. Die anschließende Auswertung im Labor gestaltet sich hingegen sehr komplex – insbesondere beim großen Blutbild. Während das kleine Blutbild die Zahl und Gestalt der roten Blutkörperchen sowie die Konzentration des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) umfasst, schließt das große Blutbild zusätzlich die weißen Blutkörperchen ein. Diese spielen eine wichtige Rolle für das Immunsystem. Im Labor werden sie aufgeschlüsselt in Monozyten, Lymphozyten und Granulozyten, weshalb Mediziner vom Differenzialblutbild sprechen.

Großes Blutbild informiert über Infektionen oder Mangelzustände
Das große Blutbild gibt dem Arzt genauere Hinweise auf mögliche Erkrankungen des Patienten – zum Beispiel auf Infektionskrankheiten, Erkrankungen der Leber oder Niere oder auf eine Schilddrüsenfehlfunktion. Auch über Mangelzustände verschafft das große Blutbild Klarheit, indem es über Nährstoffe im Blut wie Mineralstoffe, Vitamine und Eiweiße Auskunft gibt.

Gesetzliche Krankenkassen erstatten Blutbild nicht
Ein großes Blutbild erstellt am besten der Internist. Welche Blutwerte er im Labor bestimmt, hängt davon ab, über welche möglichen Erkrankungen der Patient Bescheid wissen möchte. Die Kosten für die Auswertung eines Blutbilds, ob klein oder groß, erstatten lediglich private Krankenkassen. Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben dafür alle zwei Jahre Anspruch auf eine Blutuntersuchung, die Leberwerte, Cholesterin und den Blutzucker beinhaltet.

Quelle: Internisten im Netz

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Richtig niesen und schnäuzen

Ob aus Schamgefühl oder aus Rücksicht auf die Mitmenschen: Viele Erkältete unterdrücken in der Öffentlichkeit ihren Niesreiz oder vermeiden es, sich zu schnäuzen. Doch wie gesund ist das?

Wer einen aufkommenden Niesreiz unterdrücken will, indem er seine Nase zuhält, tut sich keinen Gefallen: Durch den entstehenden Überdruck im Kopf drohen Äderchen und schlimmstenfalls das Trommelfell im Ohr zu platzen. Am besten niesen Erkältete in ein Taschentuch, alternativ in die Armbeuge, um die Mitmenschen vor einer Tröpfcheninfektion zu bewahren.

Bei Schnupfen nicht zu stark schnäuzen
Auch beim Schnupfen ist es sinnvoll, die Keime aus der verstopften Nase heraus zu befördern. Durch ständiges Hochziehen gelangen die Erreger womöglich von der Nase in den Rachen und unter Umständen in die Atemwege, was eine akute Bronchitis zur Folge haben könnte. Damit Sekret und Keime nicht durch zu starken Druck in die Nasenhöhlen gelangen, gilt auch beim Schnäuzen Vorsicht. Wolfgang Wagner von der KKH Kaufmännische Krankenkasse empfiehlt folgende Methode: „Vorsichtig in ein Papiertaschentuch schnäuzen, am besten beide Nasenlöcher getrennt und dabei nicht zu heftig schnauben.“ Das benutzte Taschentuch sollten Erkältete direkt im Anschluss entsorgen.

Erkältung von vornherein vermeiden
Am besten lässt man es gar nicht erst zu einer Erkältung kommen. Ansteckungsgefahr droht vor allem durch Türklinken, Treppengeländer und Haltegriffe in Bussen und Bahnen. Diese sollte man, wenn möglich, nicht anfassen oder sich anschließend gründlich die Hände waschen, ohne sich davor ins Gesicht zu fassen.

Quelle: KKH

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Eisenmangel bei Herzschwäche

Patienten mit einer chronischen Herzschwäche leiden häufig unter einem Eisenmangel, der ihr Leiden noch verschlimmern kann. Experten fordern daher eine regelmäßige Überprüfung der Eisenwerte bei Herzpatienten.

Sind Sie ständig müde, können sich schlecht konzentrieren und bringen körperlich nicht die gewohnte Leistung? Schuld könnte ein Eisenmangel sein. Die Mangelerscheinung betrifft viele Menschen, besonders häufig aber Herzpatienten. Bei einer chronischen Herzschwäche nimmt der Körper nur vermindert Eisen aus dem Darm auf. Die verminderte Zufuhr erschwert es dem Herzmuskel, seine Pumpfunktion zu erfüllen.

Eisenstoffwechsel regelmäßig bei Herzpatienten prüfen
„In Anbetracht der Häufigkeit und klinischen Folgen des Eisenmangels sollte bei allen Patienten mit Herzschwäche routinemäßig der Eisenstoffwechsel überprüft werden“, fordert Dr. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Dabei sollten die Werte von Ferritin, Transferrin und Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) bestimmt werden. Letzterer zeigt, ob eine Blutarmut vorliegt.

Eisentabletten bei Herzschwäche unwirksam
Wird ein Eisenmangel festgestellt, muss etwa alle drei Monate intravenös eine Eiseninfusion verabreicht werden. „Eine Eisenzufuhr über eisenhaltige Tabletten ist nicht möglich, weil bei Herzschwäche eisenhaltige Tabletten vom Darm nicht aufgenommen werden können“, erklärt Meinertz.

Weitere Informationen zum Thema Herzschwäche erhalten Sie im Experten-Ratgeber „Das schwache Herz“, den Sie kostenfrei bei der Deutschen Herzstiftung online oder telefonisch unter 069 955128400 bestellen können.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

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2018 mit dem Rauchen aufhören

„Mit dem Rauchen aufhören“ ist neben „mehr Sport treiben“ und „gesünder ernähren“ einer der häufigsten Neujahrsvorsätze. Doch nicht jeder hält sich daran. Mit den folgenden Tipps gelingt der Nikotinverzicht.

Entzugssymptome mit Nikotinersatzmitteln lindern
Rauchen ist hierzulande nach wie vor ein weitverbreitetes Laster: Einer von vier Bundesbürgern greift zumindest gelegentlich zum Glimmstängel. Fast jeder zweite plant jedoch aufzuhören. Damit dies dauerhaft gelingt, gilt es Entzugssymptome wie Unruhe und Reizbarkeit abzumildern. Dazu eignen sich Nikotinersatzmittel. Gelegenheitsraucher können etwa zu Nikotinkaugummis greifen, während Kettenraucher mit Nikotinpflastern besser beraten sind.

Aufschieben, Ausweichen, Ablenken
Für Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, sind Nikotinersatzmittel nur eine Übergangslösung: „Wer aufhören will, muss vor allem seine innere Einstellung ändern.“ Oft sei das Rauchen an bestimmte Gewohnheiten und Rituale gekoppelt, etwa den Morgenkaffee oder das Warten auf den Bus. Um das Verlangen in diesen Situationen zu unterbinden und die Gewohnheit dadurch zu ändern, helfen laut Benkert die drei „A-Tipps“:

  • Aufschieben: zum Beispiel erst zehnmal tief durchatmen
  • Ausweichen: etwa den Raucherbereich im Bahnhof meiden
  • Ablenken: jemanden anrufen, Musik hören oder einkaufen gehen


Um Mund und Hände anderweitig zu beschäftigen, eignet sich eine Zwischenmahlzeit in Form eines Apfels, ansonsten auch Lutscher oder Lutschbonbons.

Weitere Informationen und eine individuelle Beratung, wie der Rauchverzicht dauerhaft gelingt, gibt es in der Apotheke.

Quelle: ABDA

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2018 mit dem Rauchen aufhören

2018 mit dem Rauchen aufhören

„Mit dem Rauchen aufhören“ ist neben „mehr Sport treiben“ und „gesünder ernähren“ einer der häufigsten Neujahrsvorsätze. Doch nicht jeder hält sich daran. Mit den folgenden Tipps gelingt der Nikotinverzicht.

Entzugssymptome mit Nikotinersatzmitteln lindern
Rauchen ist hierzulande nach wie vor ein weitverbreitetes Laster: Einer von vier Bundesbürgern greift zumindest gelegentlich zum Glimmstängel. Fast jeder zweite plant jedoch aufzuhören. Damit dies dauerhaft gelingt, gilt es Entzugssymptome wie Unruhe und Reizbarkeit abzumildern. Dazu eignen sich Nikotinersatzmittel. Gelegenheitsraucher können etwa zu Nikotinkaugummis greifen, während Kettenraucher mit Nikotinpflastern besser beraten sind.

Aufschieben, Ausweichen, Ablenken
Für Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, sind Nikotinersatzmittel nur eine Übergangslösung: „Wer aufhören will, muss vor allem seine innere Einstellung ändern.“ Oft sei das Rauchen an bestimmte Gewohnheiten und Rituale gekoppelt, etwa den Morgenkaffee oder das Warten auf den Bus. Um das Verlangen in diesen Situationen zu unterbinden und die Gewohnheit dadurch zu ändern, helfen laut Benkert die drei „A-Tipps“:

  • Aufschieben: zum Beispiel erst zehnmal tief durchatmen
  • Ausweichen: etwa den Raucherbereich im Bahnhof meiden
  • Ablenken: jemanden anrufen, Musik hören oder einkaufen gehen


Um Mund und Hände anderweitig zu beschäftigen, eignet sich eine Zwischenmahlzeit in Form eines Apfels, ansonsten auch Lutscher oder Lutschbonbons.

Weitere Informationen und eine individuelle Beratung, wie der Rauchverzicht dauerhaft gelingt, gibt es in der Apotheke.

Quelle: ABDA

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2018 mit dem Rauchen aufhören

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„Mit dem Rauchen aufhören“ ist neben „mehr Sport treiben“ und „gesünder ernähren“ einer der häufigsten Neujahrsvorsätze. Doch nicht jeder hält sich daran. Mit den folgenden Tipps gelingt der Nikotinverzicht.

Entzugssymptome mit Nikotinersatzmitteln lindern
Rauchen ist hierzulande nach wie vor ein weitverbreitetes Laster: Einer von vier Bundesbürgern greift zumindest gelegentlich zum Glimmstängel. Fast jeder zweite plant jedoch aufzuhören. Damit dies dauerhaft gelingt, gilt es Entzugssymptome wie Unruhe und Reizbarkeit abzumildern. Dazu eignen sich Nikotinersatzmittel. Gelegenheitsraucher können etwa zu Nikotinkaugummis greifen, während Kettenraucher mit Nikotinpflastern besser beraten sind.

Aufschieben, Ausweichen, Ablenken
Für Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, sind Nikotinersatzmittel nur eine Übergangslösung: „Wer aufhören will, muss vor allem seine innere Einstellung ändern.“ Oft sei das Rauchen an bestimmte Gewohnheiten und Rituale gekoppelt, etwa den Morgenkaffee oder das Warten auf den Bus. Um das Verlangen in diesen Situationen zu unterbinden und die Gewohnheit dadurch zu ändern, helfen laut Benkert die drei „A-Tipps“:

  • Aufschieben: zum Beispiel erst zehnmal tief durchatmen
  • Ausweichen: etwa den Raucherbereich im Bahnhof meiden
  • Ablenken: jemanden anrufen, Musik hören oder einkaufen gehen


Um Mund und Hände anderweitig zu beschäftigen, eignet sich eine Zwischenmahlzeit in Form eines Apfels, ansonsten auch Lutscher oder Lutschbonbons.

Weitere Informationen und eine individuelle Beratung, wie der Rauchverzicht dauerhaft gelingt, gibt es in der Apotheke.

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„Mit dem Rauchen aufhören“ ist neben „mehr Sport treiben“ und „gesünder ernähren“ einer der häufigsten Neujahrsvorsätze. Doch nicht jeder hält sich daran. Mit den folgenden Tipps gelingt der Nikotinverzicht.

Entzugssymptome mit Nikotinersatzmitteln lindern
Rauchen ist hierzulande nach wie vor ein weitverbreitetes Laster: Einer von vier Bundesbürgern greift zumindest gelegentlich zum Glimmstängel. Fast jeder zweite plant jedoch aufzuhören. Damit dies dauerhaft gelingt, gilt es Entzugssymptome wie Unruhe und Reizbarkeit abzumildern. Dazu eignen sich Nikotinersatzmittel. Gelegenheitsraucher können etwa zu Nikotinkaugummis greifen, während Kettenraucher mit Nikotinpflastern besser beraten sind.

Aufschieben, Ausweichen, Ablenken
Für Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, sind Nikotinersatzmittel nur eine Übergangslösung: „Wer aufhören will, muss vor allem seine innere Einstellung ändern.“ Oft sei das Rauchen an bestimmte Gewohnheiten und Rituale gekoppelt, etwa den Morgenkaffee oder das Warten auf den Bus. Um das Verlangen in diesen Situationen zu unterbinden und die Gewohnheit dadurch zu ändern, helfen laut Benkert die drei „A-Tipps“:

  • Aufschieben: zum Beispiel erst zehnmal tief durchatmen
  • Ausweichen: etwa den Raucherbereich im Bahnhof meiden
  • Ablenken: jemanden anrufen, Musik hören oder einkaufen gehen


Um Mund und Hände anderweitig zu beschäftigen, eignet sich eine Zwischenmahlzeit in Form eines Apfels, ansonsten auch Lutscher oder Lutschbonbons.

Weitere Informationen und eine individuelle Beratung, wie der Rauchverzicht dauerhaft gelingt, gibt es in der Apotheke.

Quelle: ABDA

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Rauchen ist hierzulande nach wie vor ein weitverbreitetes Laster: Einer von vier Bundesbürgern greift zumindest gelegentlich zum Glimmstängel. Fast jeder zweite plant jedoch aufzuhören. Damit dies dauerhaft gelingt, gilt es Entzugssymptome wie Unruhe und Reizbarkeit abzumildern. Dazu eignen sich Nikotinersatzmittel. Gelegenheitsraucher können etwa zu Nikotinkaugummis greifen, während Kettenraucher mit Nikotinpflastern besser beraten sind.

Aufschieben, Ausweichen, Ablenken
Für Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, sind Nikotinersatzmittel nur eine Übergangslösung: „Wer aufhören will, muss vor allem seine innere Einstellung ändern.“ Oft sei das Rauchen an bestimmte Gewohnheiten und Rituale gekoppelt, etwa den Morgenkaffee oder das Warten auf den Bus. Um das Verlangen in diesen Situationen zu unterbinden und die Gewohnheit dadurch zu ändern, helfen laut Benkert die drei „A-Tipps“:

  • Aufschieben: zum Beispiel erst zehnmal tief durchatmen
  • Ausweichen: etwa den Raucherbereich im Bahnhof meiden
  • Ablenken: jemanden anrufen, Musik hören oder einkaufen gehen


Um Mund und Hände anderweitig zu beschäftigen, eignet sich eine Zwischenmahlzeit in Form eines Apfels, ansonsten auch Lutscher oder Lutschbonbons.

Weitere Informationen und eine individuelle Beratung, wie der Rauchverzicht dauerhaft gelingt, gibt es in der Apotheke.

Quelle: ABDA

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Fettleber durch Snacks & Softdrinks

Ob Cola in der 2-Liter-Flasche oder Schokolade als 300-Gramm-Tafel: Zu viel Zuckerhaltiges begünstigt die Entstehung einer Fettleber. Betroffene können die Erkrankung jedoch aufhalten.

Viele der heute in Industrieländern verbreiteten Krankheiten sind auf eine Ursache zurückzuführen: zu viel Zucker auf dem Speiseplan. Einer dieser Erkrankungen ist das metabolische Syndrom – „eine Risiko-Kombination aus Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck und Diabetes, die sehr häufig auch auf die Leber einen sehr negativen Effekt hat“, erklärt Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung.

Bei hohem Zuckerkonsum drohen Leberzirrhose und Krebs
Muss die Leber dauerhaft mehr Zucker aufnehmen als sie abbauen kann, lagert sie die Überschüsse in Form von Fett ein. Eine solche Fettleber weist mittlerweile jeder dritte Erwachsene hierzulande auf, auch unter Kindern nimmt die Zahl stetig zu. Zeigen sich anfangs noch keine ernsthaften Beschwerden, drohen schließlich eine Leberzirrhose und Leberzellkrebs.

Fettleber kann sich durch bessere Ernährung zurückbilden
Die gute Nachricht: Eine Fettleber kann sich zurückbilden – vorausgesetzt, die Betroffenen ändern dauerhaft ihren Lebensstil. Ist die Erkrankung nicht durch Alkoholkonsum verursacht, hilft neben mehr Bewegung vor allem eine gesündere Ernährung mit weniger Fett und Zucker. Unbedingt verzichten sollten Betroffene laut Manns auf zuckerreiche Snacks und Softdrinks in XXL-Packungen. „Ich weiß, dass es nicht einfach ist, Gewohnheiten wie den Genuss von süßen Snacks zwischendurch zu ändern, doch vielleicht gibt ein Arztbesuch mit einer Kontrolle der Leberwerte bei einer Blutuntersuchung den notwendigen Motivationsschub zu einem gesünderen Leben ab 2018“, hofft der Mediziner.

Quelle: Deutsche Leberstiftung

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17.01.2018
Schwangerschaft Spät Mutter werden?
Viele Frauen beantworten diese Frage mit Ja. Allerdings gilt ein zunehmendes Alter als Risiko. Forscher sehen das anders
istock/Pekic
Nicht wenige Frauen sind überrascht, wenn der Frauenarzt von "Risiko­schwangerschaft" spricht. Diese liegt  schon vor, wenn werdende Mütter älter als 35 Jahre sind. Forschungen des Max-Planck-­Instituts für demografische Forschung in Rostock legen allerdings nahe, dass nicht das Alter an sich der Grund für erhöhte Risikogeburten ist.
Vielmehr seien individuelle Lebensum­stände wie Stress oder eine ungesunde Ernährung ausschlaggebend. Sie scheinen wichtiger als das Alter. Genauso zählen zu den wichtigen individuellen Risikofaktoren aber auch Fruchtbarkeitsprobleme. Und diese nehmen mit dem Alter zu.

16.01.2018
Ängste Aus der Balance
Leiden ältere Menschen unter Ängsten, stürzen sie leichter
Thinkstock/iStockphoto
Senioren, die unter Ängsten leiden, haben ein um 53 Prozent erhöhtes Risiko zu stürzen. Das berechneten australische Forscher anhand von Studien. Mögliche Erklärung: Ängste gehen oft mit Schwindel einher. Auch ist die Muskelspannung häufig erhöht. Die Autoren schlagen psychologische Hilfen vor – Arzneimittel gegen Ängste können ihrerseits Stürze begünstigen.

15.01.2018
Kochen Grünkohl mag Dampf
Das Gemüse gilt als heimisches Superfood. Doch beim Garen gehen viele Inhaltsstoffe verloren
Thinkstock/iStockphoto
Kaum eines hat so viele krebsvorbeugende Inhaltsstoffe: Grünkohl ist das neue Trend-gemüse! Aber – wie ernüchternd – beim Garen geht ein Großteil davon verloren, wie türkische Forscher jetzt zeigten. Doch es gibt Unterschiede: Dämpfen schneidet deutlich besser ab als braten. Also öfter mal einen Smoothie bereiten und die Blätter vorher nur dämpfen.

Impressionen