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Diätshakes im Fokus

Die Feiertage sind vorbei und die kalte Jahreszeit neigt sich dem Ende. Mit den ersten sonnigen Tagen wandern die dicken Jacken in den Schrank. Vielleicht kommen bei Ihnen jetzt kleine Pölsterchen an Hüfte oder Bauch zum Vorschein. So genannte Formuladiäten können Ihnen beim Abspecken helfen. Hierbei ersetzen Sie komplette Mahlzeiten durch einen Diätdrink. Welche Möglichkeiten Ihnen die Produkte aus der Apotheke bieten und worauf Sie bei einer geplanten Gewichtsabnahme achten sollten.

Einrühren und fertig! Abnehmen kann so einfach sein
Alle Formulaprodukte funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Ein Pulver oder Granulat wird entsprechend den Angaben des Herstellers mit Wasser oder fettarmer Milch angerührt und ist dann sofort trinkfertig. Bei manchen Produkten geben Sie noch eine kleine Menge Öl hinzu. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke vor Ort beraten, welches Produkt aus der großen Palette der Diätdrinks für Sie am besten geeignet ist.

Diätshakes enthalten große Mengen an Eiweiß (Protein), damit sich während der Diät die Muskelmasse des Körpers nicht verringert, sondern nur die Fettreserven eingeschmolzen werden. Zusätzlich sorgen die Proteine aus Milch, Molke oder Soja für ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Ebenfalls reglementiert ist die Menge an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sowie Fetten, die ein Diätdrink enthalten muss. Aber Achtung: Im Zuckergehalt unterscheiden sich die einzelnen Produkte deutlich voneinander. Informieren Sie sich vor dem Kauf bei Ihrem Apotheker über die genaue Zusammensetzung.

Tipp: Verwenden Sie zum Anmischen Ihres Diätdrinks am besten einen Shaker. Auf diese Weise können Sie durch kräftiges Schütteln auch kleinste Klümpchen lösen.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Formulaprodukten. Für Abwechslung bei Ihrer Diät sorgen verschiedene Geschmacksrichtungen. Von Vanille über Latte macchiato bis hin zu Kartoffel-Lauch-Suppe ist alles dabei.


Almased®: nur eine Geschmacksrichtung; Zubereitung mit Wasser oder fettarmer Milch oder Sojamilch + Ölzugabe

apoday® Slim: Geschmacksrichtungen Kartoffel-Lauch, Tomate, Latte macchiato, Beerenmix-Joghurt, Vanille, Schoko; Zubereitung mit fettarmer Milch oder Wasser

Doppelherz® Abnehm Shake: Geschmacksrichtungen Schoko, Vanille; Zubereitung mit fettarmer Milch

Layenberger® Fit + Feelgood Slim Pulver: Geschmacksrichtungen Rote-Beeren-Joghurt, Banane-Quark, Vanille-Sahne, Schoko-Nuss, Pfirsich-Aprikose, Kaffee-Kakao, Heidelbeer-Cassis; Zubereitung mit Wasser oder fettarmer Milch

Slim Fast® Milchshake-Pulver: Geschmacksrichtungen Vanille, Erdbeere, Schoko, Café au Lait; Zubereitung mit fettarmer Milch

xlim® Aktiv Mahlzeit: Geschmacksrichtungen Schoko, Vanille, Erdbeere, Bratapfel-Zimt, Tomate, Kartoffel, Champignon; Zubereitung mit fettarmer Milch oder Wasser

Yokebe®: Geschmacksrichtungen Classic, Erdbeere, Vanille, Schoko; Zubereitung mit fettarmer Milch + Ölzugabe

 

Das Ziel: weniger Kilos auf der Waage durch weniger Kalorien
Je nach Alter und körperlicher Aktivität liegt der tägliche Kalorienbedarf bei Männern zwischen 2.300 und 3.100 Kilokalorien und bei Frauen zwischen 1.800 und 2.500 Kilokalorien. Wenn Sie eine Gewichtsreduktion planen, muss die Menge an Kalorien, die Sie täglich zu sich nehmen, deutlich verringert sein. Diätshakes bieten die Möglichkeit einer hypokalorischen Ernährung: Eine Portion eines Diätshakes enthält 200 bis 400 Kilokalorien und folgt damit der in Deutschland gültigen EU-Richtlinie für Diätprodukte. Ernähren Sie sich ausschließlich mit Diätdrinks, nehmen Sie also höchstens 1.200 Kilokalorien zu sich. Da sich Ihr Stoffwechsel auf die veränderte Ernährungsweise neu einstellt, kommt es besonders zu Beginn einer Diät zu einem merklichen Gewichtsverlust.

Tipp: Diätdrinks sind keine Dauerlösung und die meisten Formuladiäten sind als alleinige Ernährung nur für wenige Wochen zugelassen. Stellen Sie sich bereits vor einer Diät darauf ein, dass Sie Ihr bisheriges Essverhalten verändern und bauen Sie schon am Anfang gesündere, kalorienreduzierte Rezepte sowie mehr Bewegung in Ihren Alltag ein.

Mahlzeiten ersetzen, aber wie viele?
Diät-Experten empfehlen, zu Diätbeginn alle drei Mahlzeiten mit einem Formulaprodukt zu ersetzen und dies maximal 12 Wochen beizubehalten. In der zweiten Phase ersetzen Sie zwei Mahlzeiten durch Diätdrinks und essen einmal täglich normal. Als Letztes ersetzen Sie nur eine Mahlzeit mit einem Shake und essen in der übrigen Zeit normal. Dies können Sie über einen längeren Zeitraum beibehalten.

Tipp: Einige Diätprodukte sind in Form von Eiweißriegeln (zum Beispiel Optifast® Riegel) oder praktisch abgepackten Einzelportionen (zum Beispiel Slim Fast® Fertigdrink) erhältlich. Das erleichtert Ihnen die Diät im Büro und unterwegs.

Tipps, auf was Sie beim Abnehmen mit Diätshakes achten sollten:

  • Trinken Sie mindestens 2,5 bis 3 Liter täglich, am besten Wasser oder zuckerfreie Getränke.
  • Leiden Sie an einer Unverträglichkeit zum Beispiel gegen Gluten oder Laktose? Dann lassen Sie sich in der Apotheke zu einem für Sie geeigneten Produkt beraten.
  • Zu Beginn der Diät kann es durch die Ernährungsumstellung zu leichtem Schwindel, Schwächegefühl oder Verstopfung kommen. Bei stärkeren Beschwerden wenden Sie sich an Ihren Hausarzt.
  • Falls Sie den Tag außer Haus verbringen, sind Sie mit einer wassergefüllten Thermoskanne und einer Portionspackung Ihres Diätdrinks in der Tasche bestens vorbereitet.

 

Erwarten Sie keine Wunder und freuen Sie sich über jeden noch so kleinen Erfolg. Diätdrinks bieten Ihnen nur eine Hilfestellung beim Abnehmen. Mindestens genauso wichtig ist aber die langfristige Umstellung hin zu einer bewussten, kalorienreduzierten Ernährung und regelmäßiger sportlicher Betätigung.

 

Quelle: Ulrike Freese, Was gibt´s zu essen? PTA heute 1&2, Seite 40, 2019.

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Wieviel Vitamin B12 muss sein?

Erwachsene sollen mehr Vitamin B12 zu sich nehmen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie hat die Referenzwerte für die Vitamin-B12-Zufuhr überarbeitet und um ein Drittel erhöht.

Täglich 1 kleines Glas Milch, ein Ei, ein Joghurt und etwas Käse
4,0 statt bisher 3,0 Mikrogramm Vitamin B12 täglich, das ist die aktualisierte Empfehlung der DGE bezüglich der Vitamin B12-Zufuhr für Erwachsene. Wer regelmäßig Milch und Milchprodukte, Fisch, Geflügel, mageres Fleisch und Meeresfrüchten zu sich nimmt, ist in der Regel gut mit dem wichtigen Vitamin versorgt. Die für Erwachsene empfohlene tägliche Menge an Vitamin B12 lässt sich beispielsweise mit einem kleinen Glas Milch, einem Ei, einem Becher Joghurt und 60 Gramm Camembert erreichen. Für Schwangere sind 4,5 Mikrogramm und für Stillende 5,5 Mikrogramm Vitamin B12 täglich angemessen, betont die DGE in einer Pressemeldung.

Lebenswichtig für Blut und Gehirn
Vitamin B12 ist für viele Vorgänge im Körper wichtig, es ist an der Zellteilung, der Blutbildung und der DNA-Synthese beteiligt. Ein Mangel führt zu Blutarmut, neurologischen Störungen und psychischen Beschwerden wie Ermüdung oder depressiven Verstimmungen. Fehlt Vitamin B12 in der Schwangerschaft, drohen Fehlgeburt und Präeklampsie, fehlt es beim Stillen, kommt es beim Kind zu Entwicklungsstörungen in Nerven und Gehirn.

Veganer und Vegetarier gefährdet
Da Vitamin nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt, müssen Veganer dauerhaft ein Vitamin-B12-Präparat einnehmen, um Defizite zu vermeiden, empfiehlt die DGE. Auch Vegetarier sollten auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B12 achten, vor allem Schwangere und stillende Mütter. Gefährdet für einen Vitamin B12-Mangel sind zudem alte Menschen oder Patienten mit einer entzündlichen Darmerkrankung. Hier gilt es, bei etwaigen Beschwerden wie Blutarmut und Müdigkeit auch nach einem Vitamin-B12-Mangel zu fahnden und eine ausreichende Zufuhr des Vitamins zu gewährleisten.

Quelle: DGE

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Wie Patientenaufklärung gelingt

Das Vermitteln von Informationen rund um das Thema Gesundheit gestaltet sich nicht immer einfach. Ob ein Text als Broschüre oder Comic besser ankommt, hängt bei älteren Menschen auch davon ab, ob er gedruckt oder elektronisch dargestellt wird.

Lieber gedruckte Bilder als Texte auf Tablets
Wissenschaftler von den Universitäten Münster und Bremen untersuchten, auf welche Weise Gesundheitsinformationen für ältere Erwachsene besser zugänglich waren. Dabei verglichen sie, wie effektiv Informationen im traditionellen Broschürenformat und als Fotostory für die Nutzer ab 50 Jahren waren, beide jeweils in gedruckter Version oder auf einem Tablet. Zur Überprüfung dienten Fragebögen, die die Probanden vor und nach einem Testdurchlauf ausfüllten.

Verglichen mit der Broschüre bewerteten die Testpersonen die Darstellung von Gesundheitsinformationen in Form von Bildern im Comicformat mit Sprechblasen als leichter verständlich und informativer. Sie bevorzugten dabei die Papierversion, die ihnen weniger langweilig erschien wie die Tabletvariante. „Traditionelle Broschüren auf einem Tablet scheinen die am wenigsten effektive Kommunikationsmöglichkeit […] für ältere Erwachsene zu sein, ergänzen die Forscher um Shu Lin Tan.

Nach Meinung der Wissenschaftler sollten bei der Integration neuer Technologien in weite Bevölkerungsteile neben den Vorteilen auch deren Nachteile wie spezielle Anforderungen an Benutzer und Geräte berücksichtigt werden. Das Forscherteam empfiehlt weitere Studien mit höheren Teilnehmerzahlen in anderen Ländern, um genauere Aussagen treffen zu können.

Quelle: Ärzteblatt

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Lieber gedruckte Bilder als Texte auf Tablets
Wissenschaftler von den Universitäten Münster und Bremen untersuchten, auf welche Weise Gesundheitsinformationen für ältere Erwachsene besser zugänglich waren. Dabei verglichen sie, wie effektiv Informationen im traditionellen Broschürenformat und als Fotostory für die Nutzer ab 50 Jahren waren, beide jeweils in gedruckter Version oder auf einem Tablet. Zur Überprüfung dienten Fragebögen, die die Probanden vor und nach einem Testdurchlauf ausfüllten.

Verglichen mit der Broschüre bewerteten die Testpersonen die Darstellung von Gesundheitsinformationen in Form von Bildern im Comicformat mit Sprechblasen als leichter verständlich und informativer. Sie bevorzugten dabei die Papierversion, die ihnen weniger langweilig erschien wie die Tabletvariante. „Traditionelle Broschüren auf einem Tablet scheinen die am wenigsten effektive Kommunikationsmöglichkeit […] für ältere Erwachsene zu sein, ergänzen die Forscher um Shu Lin Tan.

Nach Meinung der Wissenschaftler sollten bei der Integration neuer Technologien in weite Bevölkerungsteile neben den Vorteilen auch deren Nachteile wie spezielle Anforderungen an Benutzer und Geräte berücksichtigt werden. Das Forscherteam empfiehlt weitere Studien mit höheren Teilnehmerzahlen in anderen Ländern, um genauere Aussagen treffen zu können.

Quelle: Ärzteblatt

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Herzschwäche durch Klappenfehler

Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit, eine Verschlussschwäche der Mitralklappen durch ein künstliches Implantat zu behandeln. Mainzer Wissenschaftler belegten die Vorteile dieser Behandlung für die Betroffenen in einer Studie.

Weltweit größte Studie zu Implantation an defekter Herzklappe
Bei etwa 10 Prozent der Über-75-Jährigen schließt die Mitralklappe zwischen linkem Herzvorhof und linker Herzkammer nicht vollständig. Es kommt zur Mitralklappeninsuffizienz, der häufigsten Herzklappenerkrankung in Europa und den USA. Als Folge fließt das Blut beim Herzschlag in den Herzvorhof zurück. Zu wenig Blut erreicht den großen Körperkreislauf und die Betroffenen leiden unter körperlicher Leistungsschwäche mit Luftnot.

Da viele Patienten für eine offene Operation am Herzen zu alt waren, bestand bis vor wenigen Jahren keine Aussicht auf Heilung. Aus diesem Grund war der minimal-invasive Eingriff mit der Mitraclip®-Implantation mit großen Erwartungen verbunden. Hierbei führt der Chirurg die Klappenhilfe über einen Katheter von der Leiste aus ein und dichtet die Herzklappe damit ab. Eine Eröffnung des Brustraums und der Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine sind nicht mehr notwendig.

Forscher vom Zentrum für Kardiologie der Universität Mainz untersuchten nun an über 13.500 Patienten im Alter zwischen 70 und 89 Jahren den Behandlungserfolg dieses minimal-invasiven Eingriffs an der Mitralklappe.

Geringe Komplikations- und Sterblichkeitsrate
Die Forscher betrachteten die Häufigkeit von Herzschwäche, Bluttransfusionen, Schlaganfällen, Lungenembolien und Herzbeutelergüssen nach Mitraclip®-Implantation während des Klinikaufenthalts und stellten eine sehr niedrige Sterblichkeitsrate fest. Erstautor Ralph Stephan von Bardeleben resümiert: „Die kathetergestützte Therapie der Herzklappen hat sich damit in nur zehn Jahren von einer Nischenbehandlung inoperabler Patienten zu einer relevanten und sicheren Therapieoption entwickelt, das unterstreicht unsere neue Studie […].“

Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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Lachen ist Medizin

Lachen ist eine ernstzunehmende Angelegenheit! Es senkt den Blutzucker, normalisiert den Blutdruck und lässt überflüssige Pfunde purzeln – und alles ohne Nebenwirkungen.

Lachen für das Immunsystem
Kennen Sie ein Allheilmittel, das gegen alle Zivilisationskrankheiten hilft und keinen Cent kostet? Die Antwort ist so banal wie genial: Lachen. Wer ausgiebig und von Herzen lacht, aktiviert seine T-Zellen und stärkt so das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte des Körpers gegen unzählige Infektionskrankheiten. Doch das ist nicht alles.

Lachen als Schmerzmittel
„Dass Lachen gegen Schmerzen hilft, kann sich jeder selbst beweisen“, meint Dr. Eckhardt von Hirschhausen. „Hauen Sie sich zweimal mit dem Hammer auf den eigenen Daumen. Einmal alleine und einmal in Gesellschaft. Alleine tut es lange weh, in Gesellschaft muss ich darüber lachen und der Schmerz lässt nach“, erklärt der Humorist und Gründer der Stiftung "Humor Hilft Heilen“.

Lachen senkt den Blutzucker
Auch Studien belegen die heilsame Wirkung des Lachens. Beispielsweise servierten Forscher Diabetikern eine Mahlzeit. Die eine Hälfte schickten sie anschließend in eine Comedy-Show, die andere Hälfte verdaute ihr Essen zu Hause. Anschließend bestimmten die Wissenschaftler bei allen Testpersonen den Blutzucker. Tatsächlich erzielten die Personen, die einen heiteren Abend genossen hatten, einen niedrigeren Blutzuckerspiegel als die Zu-Hause-Gebliebenen.

Lachen als Schlankmacher
„Lachen hilft auch beim Abnehmen!“, weiß von Hirschhausen. „Nicht nur, weil es Kalorien verbraucht. Viel wichtiger: Während man lacht, kann man nicht essen“, scherzt der studierte Arzt. Dann enthüllt er das wahre Geheimnis um die schlankmachende Wirkung: „Übergewicht entsteht oft aufgrund von Stress und negativen Gefühlen, die man versucht, über Hochkalorisches zu kompensieren.“ Genau an dieser Stelle greift das Lachen ein: Es wirkt als Gegenmittel bei Stress.

Gegengift bei Stress
Seine stresslindernde Wirkung macht das Lachen zum Allheilmittel bei nahezu jeder Zivilisationskrankheit. Egal ob Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht oder Tinnitus. Die genannten Erkrankungen verschlechtern sich bei Stress und verursachen ihrerseits wieder Stress. Lachen durchbricht den Teufelskreis. Es entspannt und vermittelt eine positive Lebenshaltung. Das wirkt auch auf die Mitmenschen. Mit anderen Worten: Lachen macht attraktiv!

Quelle: Deutsche Diabetes-Hilfe, Stiftung „Humor Hilft Heilen“

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Bessere Zahnvorsorge für Kleinkinder

Kampf der Karies! Das gilt nach dem neuesten Beschluss des G-BA bald auch vermehrt für Kleinkinder unter 3 Jahren. Denn mit den neu geplanten Kassenleistungen wird das Milchgebiss noch effektiver vor frühkindlicher Karies geschützt.

Fluoridlack auf Kasse ab dem 6. Monat
Zahngesundheit fängt schon im frühesten Kindesalter an. Doch Zähneputzen allein reicht nicht – gut, wenn der Zahnarzt regelmäßig das Milchgebiss kontrolliert. Bisher haben die Krankenkassen Vorsorgemaßnahmen und zahnärztliche Früherkennung für Kinder erst ab 3 Jahren übernommen. Jetzt hat der Gemeinsame Bundesausschuss das Angebot ausgeweitet und erstmals auch die Kleinkinder unter 3 Jahren mit einbezogen.

Diese zahnärztlichen Früherkennungsleistungen sind neu:

  • Jedes Kind hat ab dem Alter von 6 Monaten bis zum 34. Lebensmonat Anspruch auf insgesamt 3 Termine zur zahnärztlichen Früherkennung. Diese Termine sind zeitlich auf die U-Untersuchungen abgestimmt. Der Anspruch auf 3 weitere Früherkennungstermine vom 34. Lebensmonat bis zum 6. Lebensjahr bleibt bestehen.
  • Beratung inklusive: Bei den neu eingeführten Früherkennungsterminen sollen die Zahnärztinnen und Zahnärzte die Betreuungspersonen der Kinder in Bezug auf Zahn- und Mundgesundheit aufklären und Zahnputzgewohnheiten sowie Fluoridierungsmaßnahmen erfragen.
  • Fluoridlack zur Härtung des Zahnschmelzes wird für Kinder zwischen dem 6. und dem 34. Lebensmonat ebenfalls Kassenleistung – und zwar zweimal pro Kalenderhalbjahr und unabhängig von kariösen Läsionen.

Frühestens ab 1. Juli 2019

Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Veröffentlichung im Bundesanzeiger, frühestens jedoch am 1. Juli 2019, in Kraft. Bevor die neuen Leistungen erbracht werden können, muss jedoch der Bewertungsausschuss über die Höhe der Vergütung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA) entscheiden.

 

Quelle: Pressemeldung Gemeinsamer Bundesausschuss 2/2019

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Masern auf dem Vormarsch

Seit Entwicklung der Schutzimpfung im 18. Jahrhundert konnten viele Leben gerettet werden. Doch aktuell sinken die Impfquoten und parallel steigt die Zahl an Betroffenen, die sich mit einer ansteckenden Krankheit wie Masern infizieren.

Erhöhtes Risiko bei niedriger Impfquote
Über 82.000 Masernerkrankungen wurden im Jahr 2018 in der WHO-Europaregion gemeldet, zwei Drittel der Betroffenen mussten ins Krankenhaus. Zum Vergleich: im Vorjahr lag die Zahl der Erkrankungen noch bei 26.000. In einem Jahr ist somit die Zahl der Masernerkrankungen um das Dreifache angestiegen. Dabei waren hauptsächlich Ländern mit einer geringen Impfquote von unter 50 Prozent besonders betroffen. Beispielsweise stieg 2018 die Zahl der Masernerkrankungen in der Ukraine auf über 53.000 bei einer Impfquote von 31 Prozent. In Deutschland hingegen erkrankten nur 532 Menschen bei einer Impfquote von 97 Prozent. Ursachen für den Rückgang der Impfquoten sind dabei hauptsächlich weltanschauliche Gründe, ein Erstarken der Impfgegnerszene und medizinische Bedenken der Patienten.

Hohe Impfquote verhindert Ausbrüche
Laut Daten der WHO gelang es Ländern mit einer hohen Impfquote, den Ausbruch von Infektionskrankheiten zu verhindern und vor importierten, ansteckenden Krankheiten zu schützen. Ob sich jemand für oder gegen eine Impfung entscheidet, hat auch Auswirkungen auf den Rest der Bevölkerung: Hohe Impfquoten von 95 Prozent sind nötig, um eine sogenannte „Herdenimmunität“ zu erreichen. Diese Herdenimmunität ist wichtig, um auch Neugeborene und Kleinkinder vor ansteckenden Krankheiten zu schützen, da sich ihr Immunsystem noch entwickelt und sie deshalb manche Impfungen noch nicht erhalten können. Laut Daten der ECDC (Europäisches Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten) waren 92 Prozent der an Masern erkrankten Menschen in der WHO-Europaregion nicht oder nur ausreichend geimpft. Dabei waren 94 Prozent der nicht geimpften Erkrankten zu jung für eine Impfung und hätten somit von einer Herdenimmunität profitiert.

Quelle: Ärztezeitung

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Erfolgreiche Raucherentwöhnung

Weltweit gehört Deutschland zu den 9 Ländern mit den meisten Rauchern. Auf der Suche nach alternativen Entwöhnungsmitteln untersuchten Forscher den Nutzen von E-Zigaretten auf einen Rauchstopp – mit mehrdeutigem Ergebnis.

Britische Studie zu verschiedenen Entwöhnungsmitteln
Über den Nutzen von E-Zigaretten bei der Raucherentwöhnung sind sich die Experten uneinig. Vor diesem Hintergrund führten Wissenschaftler der Queen Mary Universität in London an insgesamt 886 Rauchern eine mehrzentrige Studie zum Nutzen verschiedener Entwöhnungsmethoden durch. Die Teilnehmer waren im Durchschnitt 41 Jahre alt und rauchten 15 Zigaretten pro Tag im Mittel.

Peter Hajek und sein Team teilten die Raucher in 2 Gruppen ein: Die Probanden der ersten Gruppe erhielten eine E-Zigarette mit Liquid. Die anderen Teilnehmer durften frei zwischen Formen der herkömmlichen Nikotinersatztherapie wählen und kombinieren: Pflaster, Kaugummi, Lutschtablette, Nasenspray, Inhalator, Mundstreifen und Mikrotabs. Alle Teilnehmer sollten mindestens 4 Wochen an begleitenden Therapiesitzungen teilnehmen. Nach einem Jahr testeten die Wissenschaftler mit Hilfe eines Atemtests die Teilnehmer auf eine erfolgreiche Tabakentwöhnung.

Weg von Tabakzigaretten, aber Nikotinsucht bleibt
Von 438 Personen verzichteten mit E-Zigaretten 79 Teilnehmer auf Tabak (18 Prozent), aus der Gruppe mit Nikotinersatzprodukten erreichten nur 44 von 446 Personen Tabakabstinenz (9,9 Prozent). Von den 79 Probanden, die mit Hilfe der E-Zigarette das Tabakrauchen eingestellt hatten, rauchten nach einem Jahr noch 80 Prozent regelmäßig E-Zigarette. Demgegenüber setzten noch 9 Prozent der Teilnehmer, die mit Nikotinersatzprodukten erfolgreich waren, auch nach einem Jahr noch eine Nikotinersatztherapie ein. Laut Hajek bedeuten die Ergebnisse, dass 9 Prozent der Teilnehmer mit den Nikotinersatzprodukten ihre Nikotinsucht überwinden konnten gegenüber von 3,7 Prozent in der E-Zigaretten-Gruppe.

Sowohl E-Zigaretten als auch Nikotinersatzprodukte wurden als weniger befriedigend als Tabakzigaretten empfunden, wobei die E-Zigaretten-Nutzer insgesamt etwas zufriedener mit der Entwöhnungsmethode waren und seltener unter Reizbarkeit und Unruhe litten.

Experten uneinig in Studienbewertung
Für Heino Stöver, Direktor des Instituts für Suchtforschung Frankfurt, belegt die Studie zum ersten Mal, dass die E-Zigarette einen wesentlichen Beitrag zum Rauchstopp leistet. „Wir sollten nicht vorschnell Methoden aus dem ohnehin nicht prall gefüllten Köcher der Rauchstopp-Methoden werfen“, mahnt Stöver.
Sven Schneider, Leiter der Forschungsabteilung Kindergesundheit am Mannheimer Institut für Public Health, Sozial- und Präventivmedizin, hält die intensive therapeutische Betreuung der Studienteilnehmer dagegen für „wenig realitätsnah“. Weiterhin zeigen laut Schneider die Ergebnisse, dass die Teilnehmer ihre Nikotinsucht nicht besiegen konnten. Er äußert sich besorgt darüber, dass immer mehr Nichtraucher den Einstieg in den Nikotinkonsum über die E-Zigarette finden.

Quelle: Ärzteblatt

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Hautpflege im Winter

Niedrige Temperaturen, kalte Winde und trockene Heizungsluft setzen unsere Haut in den Wintermonaten sehr zu. Experten der Landesapothekerkammer Hessen geben hilfreiche Tipps zu Cremes und Wirkstoffen.

Rissige und schuppige Haut – mit der richtigen Creme bald Vergangenheit
Die Talgdrüsen der Haut produzieren mit sinkenden Temperaturen immer weniger Fett, zusätzlich wirken Wind, Regen und Schnee austrocknend auf die schützende Hautbarriere. Die Folge sind kleine Hautrisse an Fingern, Füßen oder Ellenbogen und eine gespannte, juckende Haut.

Hautpflegeprodukte sollten im Winter grundsätzlich einen höheren Fettanteil und weniger Feuchtigkeit enthalten. Die Inhaltsstoffe Panthenol, Pantothensäure, Allantoin und Vitamin E wirken rückfettend und Harnstoff (Urea) ist ein guter Feuchtigkeitsspender. Welches Pflegeprodukt zu welchem Hauttyp passt, erfahren Interessierte in der Apotheke vor Ort.

Gepflegter Pistenspaß
Wasserarme Lipogele, Fettpasten oder Wasser-in-Öl-Cremes dienen als ideale Grundlage für einen Tag auf der Piste. Darüber wird ein Hautöl oder eine dünne Schicht Kälteschutzcreme aufgetragen. Beide verhindern das Verdunsten von Flüssigkeit und halten die Kälte ab. Ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor schützt vor der starken UV-Strahlung in den Bergen.
Nach einem Tag im Freien sollte auf ein zu heißes Wannenbad zum Aufwärmen besser verzichtet werden. Eine kurze Dusche ist verträglicher für die Haut und ein rückfettender Zusatz für die Badewanne empfehlenswert. Nicht vergessen: Danach mit einer reichhaltigen Lotion eincremen.

Quelle: Landesapothekerkammer Hessen

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23.02.2019
Herzinfarktrisiko Vorischt, Herzwetter!
Forscher finden heraus: Das Wetter könnte möglicherweise das Herzinfarktrisiko beeinflussen
iStock/TARIK KIZILKAYA
Es könnte auch am Wetter liegen: An kalten Tagen mit niedrigem Luftdruck, starkem Wind und wenig Sonne ist das Herzinfarktrisiko am höchsten. Das berichten schwedische Forscher im Fachblatt JAMA Cardiology. Sie hatten 274.000 Fälle aus dem schwedischen Herzinfarktregister ausgewertet.

22.02.2019
Büroalltag Schnell die Motivation hochfahren
Ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann zur Motivation am Arbeitsplatz beitragen
istock/Alex Sava
Den Büroalltag aktiver gestalten. Das soll mit höhenverstellbaren Tischen gelingen, an denen man sitzend oder stehend arbeiten kann. Wissenschaftler der Universität von Leicester (England) haben das jetzt überprüft. Ein Jahr lang begleiteten sie 146 Büroangestellte. Jene, die an höhenverstellbaren Tischen arbeiteten, verbrachten pro Tag durchschnittlich 80 Minuten im Stehen, bewegten sich allgemein aber weniger als früher. Allerdings gaben sie an, sich motivierter und weniger erschöpft zu fühlen. Rücken- und Nackenprobleme waren in der Gruppe jedoch nur geringfügig zurückgegangen. Nachzulesen sind die Studienergebnisse im Fachmagazin British Medical Journal.

21.02.2019
Meniskus Nicht gleich unters Messer
Beim Meniskusriss ist ein stechender Schmerz im Kniegelenk typisch
iStock/LightFieldStudios
Ein Meniskusriss kann heftige Knieschmerzen verursachen. Doch eine Operation ist nicht zwingend nötig. Wenn die MRT-Untersuchung  ergibt, dass die Verletzung das Strecken des Gelenks nicht behindert, kann auch eine Physiotherapie helfen. Die Ergebnisse der Studie, bei der 321 Patienten an neun niederländischen Kliniken untersucht wurden, veröffentlichen Wissenschaftler im Fachblatt JAMA.

Impressionen