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Das Immunsystem stärken

Gerade in der kalten Jahreszeit muss sich unsere körpereigene Abwehr wieder gegen zahlreiche Krankheitserreger wappnen. Was Sie tun können, um Ihr Immunsystem zu stärken.

Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber: allesamt unangenehme Krankheitsbeschwerden, die nicht von einem fremden Erreger, sondern von unserem eigenen Körper – als Abwehrreaktion – ausgelöst werden. In den meisten Fällen handelt das Immunsystem genau richtig. Hohe Belastungen schwächen es allerdings – weshalb es gerade im erregerfreundlichen Winter sinnvoll ist, die Abwehrkräfte aktiv zu unterstützen. Mit den folgenden Tipps gelingt Ihnen das.

Mit welchem Freizeitverhalten Sie das Immunsystem stärken
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum Sie meistens im Winter krank werden? Das hat mehrere Gründe: Zum einen ist die Luft im Winter nicht nur kälter, sondern auch trockener – vor allem daheim bei aufgedrehter Heizung. Dadurch trocknen die Schleimhäute aus. Zum anderen leidet unser Körper im Winter häufiger unter Bewegungsmangel. Diese Umstände erschweren den Transport von Immunzellen im Körper, die gebraucht werden, um fremde Erreger unschädlich zu machen. Dazu kommt im Winter bei vielen ein Mangel an Vitamin D, das der Körper vor allem mithilfe des Sonnenlichts produziert. Am besten unterstützen Sie Ihr Immunsystem also mit häufigen Winter-Spaziergängen: Dadurch kommen Sie weg von der trockenen Heizungsluft, bewegen sich und nutzen die Sonnenstrahlen für Ihren Körper und Geist.

Tipp: Bewegung aktiviert zwar das Immunsystem. Übertreiben Sie es aber nicht, indem Sie sich regelmäßig über mehrere Stunden extrem verausgaben. Damit erhöhen Sie im Gegenteil sogar Ihre Infektanfälligkeit.

Mit welcher Ernährung Sie das Immunsystem stärken
Nicht nur an Vitamin D mangelt es im Winter häufig – generell gestaltet sich die Ernährung bei vielen etwas einseitiger. Dabei benötigt der Körper eine Vielzahl an Nährstoffen für eine effiziente Abwehrreaktion: Zink, Selen, Eisen, Kupfer, Folsäure, Vitamin A, B6, C und E. Viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch sowie wenig gesättigte Fettsäuren sorgen bei Ihnen für eine gesunde Darmflora, in der sich fremde Keime nur schwer ansiedeln. Bei etwaigen Mangelerscheinungen kann die Einnahme nahrungsergänzender Präparate sinnvoll sein – die Meinungen über den gesundheitlichen Nutzen gehen unter Experten jedoch auseinander.

Hinweis: Bei Nahrungsergänzungsmitteln gilt nicht: Je mehr, desto besser! Versuchen Sie die Einnahme daher so gezielt wie möglich zu gestalten und besprechen Sie sie vorab mit Ihrem Hausarzt oder Apotheker.

Stärkt „Abhärten“ das Immunsystem?
Die Zunahme an Allergien – eine unangemessene Reaktion des Immunsystems – in den letzten Jahren erklären sich manche Forscher damit, dass Kinder mittlerweile in zunehmend „sterilen“ Verhältnissen aufwachsen und dadurch kaum noch in Kontakt mit Mikroben kommen. Eine Studie zeigt gar: Wer als Kind öfter am Daumen lutscht oder auf den Nägeln kaut, entwickelt später seltener eine Allergie. Kinder sollten daher ruhig häufig draußen herumtollen dürfen. Erwachsene können auf diese Weise ihr Immunsystem jedoch nicht mehr beeinflussen. Hier bieten sich regelmäßige Saunagänge oder Wechselduschen an: Ihre Wirkung auf das Immunsystem ist zwar nicht eindeutig belegt, allerdings kurbeln sie das Herz-Kreislauf-System an und normalisieren den Blutdruck. Zudem wirken sie entspannend – was wiederum dem Immunsystem nützt.

Hinweis: Ist Ihr Immunsystem bereits durch einen Infekt geschwächt oder leiden Sie an einer Gefäßerkrankung, sollten Sie große Temperaturschwankungen wie beim Saunieren oder Eisbaden besser meiden.

Quelle: PTA heute, Ausgabe 24/2016

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Das Immunsystem stärken

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Unser Herz schlägt fast durchgehend im Gleichtakt. Umso beunruhigender, wenn es doch mal stolpert oder kurz aussetzt. Sind solche Herzrhythmusstörungen harmlos oder ein Fall für den Arzt?

Bei ausgeprägtem Lampenfieber rutscht das Herz in die Hose. Und wer sich heftig erschreckt, dem bleibt im übertragenen Sinn das Herz stehen. In solchen Stress-Situationen, hält der Herzschlag sich nicht immer an den gewohnten Rhythmus. Das ist auch der Fall, wenn Kaffee, Alkohol oder Drogen eine Rolle spielen. „Fast immer sind solche Herzrhythmusstörungen harmlos“, versichert Dr. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Kommen sie gehäuft vor, könnte das aber auf eine ernstzunehmende Herzerkrankung hinweisen.

Extrasystolen: meist harmlose Herzstolperer
Gelegentlich schleichen sich zusätzliche Schläge – sogenannte Extrasystolen – in die Schlagfrequenz ein, die wir als „Herzstolpern“ wahrnehmen. Daran anschließen kann sich ein kurzer Aussetzer, wenn sich das Pumporgan zum Ausgleich eine Erholungspause gönnt. Verursacht sind Extrasystolen etwa durch Kaliummangel, verschiedene Medikamente oder eine Schilddrüsenüberfunktion – meist aber schlicht durch Aufregung.

Beunruhigendes Herzrasen bei Vorhofflimmern
Beim Vorhofflimmern (nicht zu verwechseln mit dem lebensbedrohlichen Kammerflimmern) kommt es unvermittelt zu arrhythmischem Herzrasen – der Puls steigt dabei auf bis zu 160 Schläge pro Minute. Häufig tritt Vorhofflimmern im Rahmen einer Herzerkrankung auf. Um in chronischen Fällen die Pumpleistung dauerhaft zu verbessern und Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen, geben Kardiologen gerinnungshemmende Medikamente.

Im hohen Alter sinkt die Schlagfrequenz häufig
Eine typische Rhythmusstörung im hohen Alter ist der sogenannte AV-Block. Dabei schlägt das Herz nur noch sehr langsam und setzt zeitweise sogar ganz aus. „Betroffene werden plötzlich unsicher, müssen sich festhalten, manche werden auch kurz ohnmächtig“, beschreibt Meinertz. Ob Handlungsbedarf besteht, finden Kardiologen mit einem Langzeit-EKG heraus. Der nächste Schritt bestünde dann in einer Herzschrittmacher-Implantation.

Quelle: Internisten im Netz

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Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Unser Herz schlägt fast durchgehend im Gleichtakt. Umso beunruhigender, wenn es doch mal stolpert oder kurz aussetzt. Sind solche Herzrhythmusstörungen harmlos oder ein Fall für den Arzt?

Bei ausgeprägtem Lampenfieber rutscht das Herz in die Hose. Und wer sich heftig erschreckt, dem bleibt im übertragenen Sinn das Herz stehen. In solchen Stress-Situationen, hält der Herzschlag sich nicht immer an den gewohnten Rhythmus. Das ist auch der Fall, wenn Kaffee, Alkohol oder Drogen eine Rolle spielen. „Fast immer sind solche Herzrhythmusstörungen harmlos“, versichert Dr. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Kommen sie gehäuft vor, könnte das aber auf eine ernstzunehmende Herzerkrankung hinweisen.

Extrasystolen: meist harmlose Herzstolperer
Gelegentlich schleichen sich zusätzliche Schläge – sogenannte Extrasystolen – in die Schlagfrequenz ein, die wir als „Herzstolpern“ wahrnehmen. Daran anschließen kann sich ein kurzer Aussetzer, wenn sich das Pumporgan zum Ausgleich eine Erholungspause gönnt. Verursacht sind Extrasystolen etwa durch Kaliummangel, verschiedene Medikamente oder eine Schilddrüsenüberfunktion – meist aber schlicht durch Aufregung.

Beunruhigendes Herzrasen bei Vorhofflimmern
Beim Vorhofflimmern (nicht zu verwechseln mit dem lebensbedrohlichen Kammerflimmern) kommt es unvermittelt zu arrhythmischem Herzrasen – der Puls steigt dabei auf bis zu 160 Schläge pro Minute. Häufig tritt Vorhofflimmern im Rahmen einer Herzerkrankung auf. Um in chronischen Fällen die Pumpleistung dauerhaft zu verbessern und Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen, geben Kardiologen gerinnungshemmende Medikamente.

Im hohen Alter sinkt die Schlagfrequenz häufig
Eine typische Rhythmusstörung im hohen Alter ist der sogenannte AV-Block. Dabei schlägt das Herz nur noch sehr langsam und setzt zeitweise sogar ganz aus. „Betroffene werden plötzlich unsicher, müssen sich festhalten, manche werden auch kurz ohnmächtig“, beschreibt Meinertz. Ob Handlungsbedarf besteht, finden Kardiologen mit einem Langzeit-EKG heraus. Der nächste Schritt bestünde dann in einer Herzschrittmacher-Implantation.

Quelle: Internisten im Netz

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Wenn das Herz aus dem Takt gerät

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Bei ausgeprägtem Lampenfieber rutscht das Herz in die Hose. Und wer sich heftig erschreckt, dem bleibt im übertragenen Sinn das Herz stehen. In solchen Stress-Situationen, hält der Herzschlag sich nicht immer an den gewohnten Rhythmus. Das ist auch der Fall, wenn Kaffee, Alkohol oder Drogen eine Rolle spielen. „Fast immer sind solche Herzrhythmusstörungen harmlos“, versichert Dr. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Kommen sie gehäuft vor, könnte das aber auf eine ernstzunehmende Herzerkrankung hinweisen.

Extrasystolen: meist harmlose Herzstolperer
Gelegentlich schleichen sich zusätzliche Schläge – sogenannte Extrasystolen – in die Schlagfrequenz ein, die wir als „Herzstolpern“ wahrnehmen. Daran anschließen kann sich ein kurzer Aussetzer, wenn sich das Pumporgan zum Ausgleich eine Erholungspause gönnt. Verursacht sind Extrasystolen etwa durch Kaliummangel, verschiedene Medikamente oder eine Schilddrüsenüberfunktion – meist aber schlicht durch Aufregung.

Beunruhigendes Herzrasen bei Vorhofflimmern
Beim Vorhofflimmern (nicht zu verwechseln mit dem lebensbedrohlichen Kammerflimmern) kommt es unvermittelt zu arrhythmischem Herzrasen – der Puls steigt dabei auf bis zu 160 Schläge pro Minute. Häufig tritt Vorhofflimmern im Rahmen einer Herzerkrankung auf. Um in chronischen Fällen die Pumpleistung dauerhaft zu verbessern und Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen, geben Kardiologen gerinnungshemmende Medikamente.

Im hohen Alter sinkt die Schlagfrequenz häufig
Eine typische Rhythmusstörung im hohen Alter ist der sogenannte AV-Block. Dabei schlägt das Herz nur noch sehr langsam und setzt zeitweise sogar ganz aus. „Betroffene werden plötzlich unsicher, müssen sich festhalten, manche werden auch kurz ohnmächtig“, beschreibt Meinertz. Ob Handlungsbedarf besteht, finden Kardiologen mit einem Langzeit-EKG heraus. Der nächste Schritt bestünde dann in einer Herzschrittmacher-Implantation.

Quelle: Internisten im Netz

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Bei ausgeprägtem Lampenfieber rutscht das Herz in die Hose. Und wer sich heftig erschreckt, dem bleibt im übertragenen Sinn das Herz stehen. In solchen Stress-Situationen, hält der Herzschlag sich nicht immer an den gewohnten Rhythmus. Das ist auch der Fall, wenn Kaffee, Alkohol oder Drogen eine Rolle spielen. „Fast immer sind solche Herzrhythmusstörungen harmlos“, versichert Dr. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Kommen sie gehäuft vor, könnte das aber auf eine ernstzunehmende Herzerkrankung hinweisen.

Extrasystolen: meist harmlose Herzstolperer
Gelegentlich schleichen sich zusätzliche Schläge – sogenannte Extrasystolen – in die Schlagfrequenz ein, die wir als „Herzstolpern“ wahrnehmen. Daran anschließen kann sich ein kurzer Aussetzer, wenn sich das Pumporgan zum Ausgleich eine Erholungspause gönnt. Verursacht sind Extrasystolen etwa durch Kaliummangel, verschiedene Medikamente oder eine Schilddrüsenüberfunktion – meist aber schlicht durch Aufregung.

Beunruhigendes Herzrasen bei Vorhofflimmern
Beim Vorhofflimmern (nicht zu verwechseln mit dem lebensbedrohlichen Kammerflimmern) kommt es unvermittelt zu arrhythmischem Herzrasen – der Puls steigt dabei auf bis zu 160 Schläge pro Minute. Häufig tritt Vorhofflimmern im Rahmen einer Herzerkrankung auf. Um in chronischen Fällen die Pumpleistung dauerhaft zu verbessern und Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen, geben Kardiologen gerinnungshemmende Medikamente.

Im hohen Alter sinkt die Schlagfrequenz häufig
Eine typische Rhythmusstörung im hohen Alter ist der sogenannte AV-Block. Dabei schlägt das Herz nur noch sehr langsam und setzt zeitweise sogar ganz aus. „Betroffene werden plötzlich unsicher, müssen sich festhalten, manche werden auch kurz ohnmächtig“, beschreibt Meinertz. Ob Handlungsbedarf besteht, finden Kardiologen mit einem Langzeit-EKG heraus. Der nächste Schritt bestünde dann in einer Herzschrittmacher-Implantation.

Quelle: Internisten im Netz

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Grippe: Wem nützt eine Impfung?

Die meisten Grippe-Infektionen ereignen sich jedes Jahr zwischen Dezember und April – für eine Impfung ist es also noch nicht zu spät. Für wen sich die Immunisierung besonders lohnt.

Die Grippewelle 2016/17 war eine besonders schwere: 114.000 Fälle wurden bundesweit gemeldet, 723 Menschen starben nachweislich an Influenzaviren. Betroffen sind vor allem Senioren – doch trotz ihres hohen Erkrankungsrisikos lässt sich gerade einmal jeder dritte gegen Grippe impfen.

Älteren und chronisch Kranken droht Superinfektion
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt die Grippe-Impfung folgenden Menschen:

  • Personen über 60 Jahren
  • Schwangeren
  • chronisch Erkrankten
  • medizinischem und pflegerischem Personal.

Älteren Personen sowie Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Niereninsuffizienz droht aufgrund ihres geschwächten Immunsystems eine Superinfektion: Dann gesellen sich zu den Influenzaviren noch weitere Erreger, die zum Beispiel eine lebensgefährliche Lungenentzündung hervorrufen können. Auch das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt im Rahmen einer Grippe-Erkrankung deutlich an.
Ärzte und Pflegende haben häufig mit älteren und kranken Menschen zu tun und daher zum einen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko; zum anderen riskieren sie ohne Impfung, ihre Patienten anzustecken.

Was tun, um eine Grippe-Erkrankung zu verhindern?
Eine Grippeimpfung mildert zwar den Verlauf der Erkrankung ab. Noch besser ist es aber, sich gar nicht erst anzustecken. Besonders gefährdete Personen sollten geschlossene, überfüllte Räume vermeiden, um eine Übertragung der Viren über Tröpfchen in der Luft – zum Beispiel durch Husten oder Niesen – zu verhindern. Daneben senkt regelmäßiges Händewaschen das Ansteckungsrisiko. Ein Händedesinfektionsmittel für die Handtasche lohnt sich und ist in jeder Apotheke erhältlich. Nicht zuletzt sollten Urlauber sich vorab informieren, wann in ihrem Reiseziel Grippe-Hochsaison ist.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

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Grippe: Wem nützt eine Impfung?

Grippe: Wem nützt eine Impfung?

Die meisten Grippe-Infektionen ereignen sich jedes Jahr zwischen Dezember und April – für eine Impfung ist es also noch nicht zu spät. Für wen sich die Immunisierung besonders lohnt.

Die Grippewelle 2016/17 war eine besonders schwere: 114.000 Fälle wurden bundesweit gemeldet, 723 Menschen starben nachweislich an Influenzaviren. Betroffen sind vor allem Senioren – doch trotz ihres hohen Erkrankungsrisikos lässt sich gerade einmal jeder dritte gegen Grippe impfen.

Älteren und chronisch Kranken droht Superinfektion
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt die Grippe-Impfung folgenden Menschen:

  • Personen über 60 Jahren
  • Schwangeren
  • chronisch Erkrankten
  • medizinischem und pflegerischem Personal.

Älteren Personen sowie Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Niereninsuffizienz droht aufgrund ihres geschwächten Immunsystems eine Superinfektion: Dann gesellen sich zu den Influenzaviren noch weitere Erreger, die zum Beispiel eine lebensgefährliche Lungenentzündung hervorrufen können. Auch das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt im Rahmen einer Grippe-Erkrankung deutlich an.
Ärzte und Pflegende haben häufig mit älteren und kranken Menschen zu tun und daher zum einen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko; zum anderen riskieren sie ohne Impfung, ihre Patienten anzustecken.

Was tun, um eine Grippe-Erkrankung zu verhindern?
Eine Grippeimpfung mildert zwar den Verlauf der Erkrankung ab. Noch besser ist es aber, sich gar nicht erst anzustecken. Besonders gefährdete Personen sollten geschlossene, überfüllte Räume vermeiden, um eine Übertragung der Viren über Tröpfchen in der Luft – zum Beispiel durch Husten oder Niesen – zu verhindern. Daneben senkt regelmäßiges Händewaschen das Ansteckungsrisiko. Ein Händedesinfektionsmittel für die Handtasche lohnt sich und ist in jeder Apotheke erhältlich. Nicht zuletzt sollten Urlauber sich vorab informieren, wann in ihrem Reiseziel Grippe-Hochsaison ist.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

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Grippe: Wem nützt eine Impfung?

Die meisten Grippe-Infektionen ereignen sich jedes Jahr zwischen Dezember und April – für eine Impfung ist es also noch nicht zu spät. Für wen sich die Immunisierung besonders lohnt.

Die Grippewelle 2016/17 war eine besonders schwere: 114.000 Fälle wurden bundesweit gemeldet, 723 Menschen starben nachweislich an Influenzaviren. Betroffen sind vor allem Senioren – doch trotz ihres hohen Erkrankungsrisikos lässt sich gerade einmal jeder dritte gegen Grippe impfen.

Älteren und chronisch Kranken droht Superinfektion
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt die Grippe-Impfung folgenden Menschen:

  • Personen über 60 Jahren
  • Schwangeren
  • chronisch Erkrankten
  • medizinischem und pflegerischem Personal.

Älteren Personen sowie Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Niereninsuffizienz droht aufgrund ihres geschwächten Immunsystems eine Superinfektion: Dann gesellen sich zu den Influenzaviren noch weitere Erreger, die zum Beispiel eine lebensgefährliche Lungenentzündung hervorrufen können. Auch das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt im Rahmen einer Grippe-Erkrankung deutlich an.
Ärzte und Pflegende haben häufig mit älteren und kranken Menschen zu tun und daher zum einen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko; zum anderen riskieren sie ohne Impfung, ihre Patienten anzustecken.

Was tun, um eine Grippe-Erkrankung zu verhindern?
Eine Grippeimpfung mildert zwar den Verlauf der Erkrankung ab. Noch besser ist es aber, sich gar nicht erst anzustecken. Besonders gefährdete Personen sollten geschlossene, überfüllte Räume vermeiden, um eine Übertragung der Viren über Tröpfchen in der Luft – zum Beispiel durch Husten oder Niesen – zu verhindern. Daneben senkt regelmäßiges Händewaschen das Ansteckungsrisiko. Ein Händedesinfektionsmittel für die Handtasche lohnt sich und ist in jeder Apotheke erhältlich. Nicht zuletzt sollten Urlauber sich vorab informieren, wann in ihrem Reiseziel Grippe-Hochsaison ist.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

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Grippe: Wem nützt eine Impfung?

Alkoholismus: Hilfsangebote nutzen

Alkohol ist aus unserer Gesellschaft kaum wegzudenken. Andererseits leiden alkoholkranke Menschen nach wie vor unter einer Stigmatisierung – weshalb Hilfsangebote häufig zu spät oder gar nicht angenommen werden.

Alkoholabhängigkeit wird – auch von den Betroffenen selbst – oft als selbstverschuldet oder als Folge einer Charakterschwäche betrachtet. Dr. Andreas Heinz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, widerspricht dieser Auffassung: „Eine Sucht ist eine Krankheit, deren Korrelate im Gehirn nachgewiesen werden können. So sind gerade die besonders ‚Trinkfesten‘ besonders gefährdet, alkoholabhängig zu werden, da ihnen ein Warnzeichen fehlt, wenn sie zu viel konsumieren – und gerade diese Trinkfestigkeit hat auch erbliche Komponenten.“

Auf psychische und körperliche Abhängigkeitssymptome achten
Personen, die regelmäßig Alkohol konsumieren, sollten auf Anzeichen einer sich entwickelnden Abhängigkeit achten. Dazu gehören nachlassende Leistungsfähigkeit, Gereiztheit, häufiges Denken an Alkohol und mangelndes Interesse an anderweitigen Dingen. Auch körperliche Entzugserscheinungen wie Schwitzen und Zittern können sich nach einiger Zeit einstellen.

Entzugsbehandlung mit weiterführender Perspektive notwendig
Kommt es zu Abhängigkeitssymptomen und einem zunehmenden Kontrollverlust im Umgang mit Alkohol, ist in der Regel eine pharmako- und psychotherapeutisch basierte Entzugsbehandlung notwendig. Um die Erfolgswahrscheinlichkeit langfristig zu erhöhen, sollte sie immer eine weiterführende Perspektive durch Vermittlung in Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen oder spezifische Therapien beinhalten. Im Falle einer Alkoholabhängigkeit ist Abstinenz das sicherste und erstrebenswerteste Therapieziel.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt Grenzwerte
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt für gesunde Erwachsene folgende Grenzwerte: Frauen sollten nicht mehr als ein Glas (0,3 Liter), Männer nicht mehr als zwei Gläser Bier pro Tag trinken. Daneben sei es ratsam, an mindestens zwei Tagen pro Woche gar keinen Alkohol zu trinken.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

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Alkoholismus: Hilfsangebote nutzen

Alkoholismus: Hilfsangebote nutzen

Alkohol ist aus unserer Gesellschaft kaum wegzudenken. Andererseits leiden alkoholkranke Menschen nach wie vor unter einer Stigmatisierung – weshalb Hilfsangebote häufig zu spät oder gar nicht angenommen werden.

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Auf psychische und körperliche Abhängigkeitssymptome achten
Personen, die regelmäßig Alkohol konsumieren, sollten auf Anzeichen einer sich entwickelnden Abhängigkeit achten. Dazu gehören nachlassende Leistungsfähigkeit, Gereiztheit, häufiges Denken an Alkohol und mangelndes Interesse an anderweitigen Dingen. Auch körperliche Entzugserscheinungen wie Schwitzen und Zittern können sich nach einiger Zeit einstellen.

Entzugsbehandlung mit weiterführender Perspektive notwendig
Kommt es zu Abhängigkeitssymptomen und einem zunehmenden Kontrollverlust im Umgang mit Alkohol, ist in der Regel eine pharmako- und psychotherapeutisch basierte Entzugsbehandlung notwendig. Um die Erfolgswahrscheinlichkeit langfristig zu erhöhen, sollte sie immer eine weiterführende Perspektive durch Vermittlung in Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen oder spezifische Therapien beinhalten. Im Falle einer Alkoholabhängigkeit ist Abstinenz das sicherste und erstrebenswerteste Therapieziel.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt Grenzwerte
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt für gesunde Erwachsene folgende Grenzwerte: Frauen sollten nicht mehr als ein Glas (0,3 Liter), Männer nicht mehr als zwei Gläser Bier pro Tag trinken. Daneben sei es ratsam, an mindestens zwei Tagen pro Woche gar keinen Alkohol zu trinken.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

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19.11.2017
Vitamin D Ausreichend Sonne getankt?
Nur knapp 40 Prozent der Deutschen sind ausreichend mit Vitamin D versorgt. Besonders im Winter kann der Körper es oft nicht genügend bilden
iStock/Arand
Millionen Bundesbürger haben zu wenig Vitamin D im Körper. Das zeigen Daten aus der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland". Demnach sind nur knapp 40 Prozent ausreichend versorgt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt deshalb, ­zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Hände und Arme ohne UV-Schutz zu sonnen (dabei jedoch keinen Sonnenbrand riskieren!).
Das könne für das gesamte Jahr genügen. Im ­Winter, von November bis ­Fe­bruar, reicht laut DGE das ­Sonnenlicht in Deutschland nicht aus, damit der Körper genug Vitamin D bildet. 

18.11.2017
Vitamin D Ausreichend Sonne getankt?
Nur knapp 40 Prozent der Deutschen sind ausreichend mit Vitamin D versorgt. Besonders im Winter kann der Körper es oft nicht genügend bilden
iStock/Arand
Millionen Bundesbürger haben zu wenig Vitamin D im Körper. Das zeigen Daten aus der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland". Demnach sind nur knapp 40 Prozent ausreichend versorgt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt deshalb, ­zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Hände und Arme ohne UV-Schutz zu sonnen (dabei jedoch keinen Sonnenbrand riskieren!).
Das könne für das gesamte Jahr genügen. Im ­Winter, von November bis ­Fe­bruar, reicht laut DGE das ­Sonnenlicht in Deutschland nicht aus, damit der Körper genug Vitamin D bildet. 

17.11.2017
Grippe Impfen nicht vergessen!
Menschen mit Typ-2-Diabetes haben anscheinend deutlich seltener Herzprobleme, wenn sie sich jährlich mit einem Piks vor der Influenza schützen
istock/fstop123
Der Piks gegen die Influenza-Viren schützt nicht nur vor der anrollenden Grippewelle, sondern kann auch Herz-Kreislauf-Probleme reduzieren. Das berichten Wissenschaftler im Fachmagazin Canadian Medical Association Journal. Typ-2-Diabetiker, die sich jedes Jahr gegen Grippe impfen ließen, mussten wesentlich seltener wegen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzinsuffizienz behandelt werden. Das Risiko eines vorzeitigen Todes sank sogar um 24 Prozent. Die beste Zeit für die Grippe-Impfung? Jedes Jahr zwischen Oktober und November.

Impressionen