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25.02.2020
Forschung Fruchtbar bleiben trotz Krebs
Forscher stellen fest: Einmal eingefro­­renes Gewebe von Affen-Hoden kann nach dem Auf­­tauen wieder Spermien produzieren
istock/People Images
Knapp jeder dritte Junge, der eine Krebs­therapie hinter sich hat, ist als Erwach­sener unfruchtbar. Eine nun im Fachblatt Science veröffentlichte Studie deutet jedoch einen Lösungsweg an: Forscher der Uni­versity of Pittsburgh School of Medicine (USA) haben festgestellt, dass einmal eingefro­­renes Gewebe von Affen-Hoden nach dem Auf­­tauen wieder Spermien produzieren kann. Darauf­­hin haben die Wissenschaftler eine Eizelle‚ mit diesen Spermien befruchtet, wodurch am Ende ein gesundes Affenbaby namens Grady zur Welt kam. Die Forscher gehen da­von aus, dass es künftig möglich sein könnte, selbst bei Jungen im vorpubertären Alter Ho­den­­ge­webe zu konservieren und trotz Chemo- und Strahlentherapie eine spätere Vaterschaft zu ermöglichen.

24.02.2020
Depression Schöne Erfahrung, gesunde Seele
Forscher finden heraus, dass Kindheitserfahrungen lebenslang positiv auf die psychische Gesundheit wirken können
iStockphoto/m-imagephotography
Augen zu. Kopfkino an. Und schon ist man wieder in seiner Kindheit. Vielleicht erinnert man sich noch daran, wie Opa ­eines Sommers dabei geholfen hat, das Fahrradfahren zu lernen. Oder wie man gemeinsam mit Mama und Papa zum ersten Mal Plätzchen gebacken hat. Wer viele schöne Kindheitserinnerungen hat, wird als Erwachsener seltener ­depressiv. Diesen Zusammenhang stellten Forscher der Oregon Health and Science University mithilfe von Daten einer Umfrage mit rund 6200 Teilnehmern fest. Im Fachblatt JAMA Pediatrics kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Kindheitserfahrungen lebenslang positiv auf die psychische Gesundheit wirken können. Solche Erinnerungen zu schaffen hänge von den Familien und Gemeinschaften ab, aber auch von den Gesundheits-, Bildungs- und Sozialversorgungssystemen.

23.02.2020
Gehirn Beschwingt abnehmen
Forscher identifizieren Sportarten, die bei genetisch bedingtem Übergewicht zum Gegensteuern am besten geeignet sind
istock/Rasulovs
Wer genetisch bedingt zu Übergewicht neigt, kann mit Bewegung gegensteuern. Forscher in Taiwan fanden jetzt heraus, welche Sportarten für diesen Fall am besten geeignet sind. Wenig überraschend machte Joggen das Rennen. Wer dazu keine Lust hat, dem sei Standardtanz ­empfohlen. Sportlich betrieben lasse auch er die Pfunde purzeln und verschlanke die Taille, sagen die Wissenschaftler im Fachmagazin PLOS Genetics. Tanzen ist zudem gesellig und kombiniert Bewegung mit Musik. Lernexperten wie Professor Hubert Dinse (siehe dazu Seite 70) schätzen es zudem, weil es nicht nur den Körper fit hält, sondern auch das Gehirn durch komplexe Choreografien und Koordination immens fordert.

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