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Asbestgefahr bei Umbau und Sanierung

Asbestbelastung ist heute kein großes Gesundheitsthema mehr. Doch noch immer sind viele ältere Häuser mit dem giftigen Werkstoff belastet. Gefahr droht vor allem bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen.

Noch vor wenigen Jahrzehnten galt Asbest als unbedenklicher Baustoff, der unter anderem in Zement, Bodenbelägen und Dachabdeckungen zum Einsatz kam. „Man kann davon ausgehen, dass in der Mehrheit der vor dem Jahr 1995 errichteten Gebäude eventuell Asbest zu finden ist“, erklärt Markus Ruf, Vertriebsleiter vom TÜV Rheinland. Seitdem gilt ein vollständiges Verwendungsverbot. Denn Asbestfasern können sich in der Lunge festsetzen und als Spätfolge eine Krebserkrankung nach sich ziehen.

Asbestsanierung mit Sachverständigem planen
Sogenannte schwach gebundene Asbestfasern, die zum Beispiel als Isolation oder Brandschutz eingesetzt wurden, können sich bereits in Folge von Alterungsprozessen lösen und eingeatmet werden. Doch auch fest gebundene Fasern stellen eine potenzielle Gesundheitsgefahr dar – zum Beispiel beim Umbau oder der energetischen Sanierung von bis 1994 gebauten Häusern. Bei anfallenden Bauarbeiten sollte daher mit Hilfe eines Sachverständigen unbedingt eine Asbestsanierung eingeplant werden – auch weil der fahrlässige Umgang mit dem Werkstoff ein strafrechtlich relevantes Umweltvergehen darstellt.

Nur von zugelassenen Firmen durchführen lassen
„Schon beim einfachen Zerschlagen von Teilen werden sehr viele Asbestfasern freigesetzt, die noch nach Jahrzehnten gesundheitliche Schäden anrichten können“, warnt Torsten Mußdorf, Geschäftsführer des Norddeutschen Asbest- und Gefahrstoffsanierungsverbandes. Daher sollte die Sanierung nur von zugelassenen Firmen erfolgen, die den Staub mit einem speziellen Industriestaubsauger unter Schutzbedingungen entfernen. Anschließend werden die asbesthaltigen Materialien als Sondermüll auf dem Recyclinghof entsorgt. Eine mögliche Asbestkontamination ist mit dem Hausarzt abzuklären, der eventuell an einen Spezialisten für Umwelt- und/oder Arbeitsmedizin überweist.

Quelle: Lungenärzte im Netz

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Asbestgefahr bei Umbau und Sanierung

Asbestgefahr bei Umbau und Sanierung

Asbestbelastung ist heute kein großes Gesundheitsthema mehr. Doch noch immer sind viele ältere Häuser mit dem giftigen Werkstoff belastet. Gefahr droht vor allem bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen.

Noch vor wenigen Jahrzehnten galt Asbest als unbedenklicher Baustoff, der unter anderem in Zement, Bodenbelägen und Dachabdeckungen zum Einsatz kam. „Man kann davon ausgehen, dass in der Mehrheit der vor dem Jahr 1995 errichteten Gebäude eventuell Asbest zu finden ist“, erklärt Markus Ruf, Vertriebsleiter vom TÜV Rheinland. Seitdem gilt ein vollständiges Verwendungsverbot. Denn Asbestfasern können sich in der Lunge festsetzen und als Spätfolge eine Krebserkrankung nach sich ziehen.

Asbestsanierung mit Sachverständigem planen
Sogenannte schwach gebundene Asbestfasern, die zum Beispiel als Isolation oder Brandschutz eingesetzt wurden, können sich bereits in Folge von Alterungsprozessen lösen und eingeatmet werden. Doch auch fest gebundene Fasern stellen eine potenzielle Gesundheitsgefahr dar – zum Beispiel beim Umbau oder der energetischen Sanierung von bis 1994 gebauten Häusern. Bei anfallenden Bauarbeiten sollte daher mit Hilfe eines Sachverständigen unbedingt eine Asbestsanierung eingeplant werden – auch weil der fahrlässige Umgang mit dem Werkstoff ein strafrechtlich relevantes Umweltvergehen darstellt.

Nur von zugelassenen Firmen durchführen lassen
„Schon beim einfachen Zerschlagen von Teilen werden sehr viele Asbestfasern freigesetzt, die noch nach Jahrzehnten gesundheitliche Schäden anrichten können“, warnt Torsten Mußdorf, Geschäftsführer des Norddeutschen Asbest- und Gefahrstoffsanierungsverbandes. Daher sollte die Sanierung nur von zugelassenen Firmen erfolgen, die den Staub mit einem speziellen Industriestaubsauger unter Schutzbedingungen entfernen. Anschließend werden die asbesthaltigen Materialien als Sondermüll auf dem Recyclinghof entsorgt. Eine mögliche Asbestkontamination ist mit dem Hausarzt abzuklären, der eventuell an einen Spezialisten für Umwelt- und/oder Arbeitsmedizin überweist.

Quelle: Lungenärzte im Netz

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Asbestgefahr bei Umbau und Sanierung

Sonnenschutz für Kinder

Zum Sommer gehört für Kinder auch das Spielen im Freien. Dabei muss die Kinderhaut besonders geschützt werden, denn sie ist sonnenempfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Wie Sie Ihr Kind am besten vor Hautschäden schützen und warum zu viel fettige Sonnencreme den Körper von Kindern belastet, erklärt die Apothekerkammer Hessen.

Die 4-H-Regel beachten
Im Vergleich zu Erwachsenenhaut ist Kinderhaut deutlich sonnenempfindlicher, daher benötigt die Haut Ihrer Kinder auch einen besseren Sonnenschutz. Ob am Strand oder auf dem Spielplatz – richten Sie sich am besten nach der 4-H-Regel:

  • Hut
  • Hemd
  • Hose
  • Hoher Sonnenschutzfaktor

Am wichtigsten ist der Schutz durch Schatten und Kleidung. Sonnencreme ist nur das i-Tüpfelchen auf dem korrekten Sonnenschutz. Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, erklärt: „Viele Eltern unterschätzen, dass im Sonnenschein der ganze Körper des Kindes aufgeheizt wird. Wenn dann der komplette Körper mit fettiger Sonnencreme eingerieben ist, fällt es insbesondere Babys sehr schwer, richtig zu schwitzen. So wird im schlimmsten Fall ein Hitzestau erzeugt, der nicht ungefährlich ist.“ Damit der Wärmeausgleich funktionieren kann, tragen Sie Sonnencreme nur auf die unbekleideten Stellen auf.

Spezialprodukte für Kinder verwenden
Nutzen Sie das spezielle Angebot an Sonnenschutzmitteln für Babys und Kleinkinder. „Kinderhaut ist sehr dünn und durchlässig für viele Stoffe, die die Erwachsenenhaut nicht durchdringen können. Deshalb werden an Präparate, die auf Kinderhaut angewendet werden, besondere Ansprüche gestellt. Das gilt sowohl für die Grundstoffe von Salben und Cremes wie auch für Wirkstoffe und erforderliche Konservierungsmittel“, betont Erika Fink. Besonders streng sind die Anforderungen bei Produkten für Kinder unter zwei Jahren.

Physikalische Produkte besser verträglich
Achten Sie bei der Auswahl des Sonnenschutzes darauf, ob dieser auf chemischen oder physikalischen Filtersubstanzen basiert. Chemische Filtersubstanzen absorbieren das UV-Licht und verändern sich dabei. Die zarte Kinderhaut reagiert darauf oft mit Reizungen. Verwenden Sie für Kleinkinder und Babys besser Sonnencremes mit physikalischen Filtersubstanzen. Sie bestehen aus kleinsten Plättchen von Metalloxiden wie Zinkoxid oder Titanoxid, die sehr zuverlässig das gesamte Spektrum des Sonnenlichts reflektieren. Dafür ist es wichtig, dass Sie die Sonnencreme gleichmäßig auf der Haut verteilen. Bei Präparaten minderer Qualität kommt es zum sogenannten Weißeln: Die Partikel setzen sich weiß in Hautfalten ab. Dies mindert auch den Sonnenschutz. Daher sollten Sie immer Präparate wählen, die gleichmäßig auf der Haut verbleiben. Ihr Apotheker empfiehlt Ihnen geeignete Produkte.

Ein weiterer Tipp: Den Sonnenschutz für die Augen nicht vergessen. Mit Hut oder einer Sonnenbrille sind Kinder rundherum geschützt.

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Sonnenschutz für Kinder

Herzdruckmassage rettet Leben

Jährlich sterben etwa 65.000 Menschen in Deutschland am plötzlichen Herztod. Viele der Todesfälle ließen sich durch Reanimation verhindern – doch ungeübte Ersthelfer reagieren häufig falsch.

Nach dem Herzstillstand zählt jede Sekunde. Dennoch führen Helfer häufig keine angemessene Wiederbelebung durch. Der Kardiologe und Notfallmediziner Dr. Dietrich Andresen beklagt: „Leider erleben wir es immer wieder, dass der Ersthelfer nach Absetzen des Notrufs nicht sofort mit der Herzdruckmassage beginnt. Stattdessen lässt er das Opfer allein, um einen Defibrillator zu suchen. Lebenswichtige Minuten, in denen das Gehirn nicht mit Sauerstoff versorgt wird, gehen verloren. Minuten, in der die Überlebenschancen des Patienten rapide sinken.“

Wiederbelebung muss sofort und ohne Pause erfolgen
Häufig vermeiden Ersthelfer die Herzdruckmassage aus Angst vor Fehlern. Doch ohne sofortige Reanimation kommt es durch die Unterbrechung des Blutkreislaufs und mangelnde Sauerstoffversorgung schon nach wenigen Minuten zum Gehirntod beim Betroffenen. Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) für daheim – auch „Laien-Defibrillator“ genannt – beseitigt zwar den Herzstillstand, ist aber nur ergänzend zur Herzdruckmassage sinnvoll, um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Bestenfalls sind mindestens zwei Helfer zur Stelle: Während der eine den AED holt, führt der andere durchgängig die Herzdruckmassage aus.

Weitere Informationen
Einen kostenfreien Herznotfall-Ratgeber der Deutsche Herzstiftung können Sie hier bestellen. Einen kurzen Film zur richtigen Durchführung der Herzdruckmassage sehen Sie hier.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

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Herzdruckmassage rettet Leben

Blutspenden rettet Leben

Ob nach schweren Unfällen oder bei der Behandlung bösartiger Krankheiten: Blutkonserven und Blutprodukte werden immer gebraucht. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert zum Thema mit zwei Filmen.

Für einen gesunden Erwachsenen ist Blutspenden keine große Belastung. Hinzu kommt ein regelmäßiger Gesundheitscheck und häufig noch eine kleine Entschädigung. Während die Spenderzahl in der Gesamtbevölkerung hierzulande recht hoch ist, sieht es unter den Jüngeren allerdings etwas anders aus: „Nur 35 Prozent der 18- bis 25-Jährigen haben schon einmal Blut gespendet. Deshalb ist es besonders wichtig, junge Leute zur Erstspende zu motivieren“, betont Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA.

Informationskampagne für junge Erwachsene
Um vor allem junge Erwachsene anzusprechen, hat die BZgA zwei kurze Filme zum Thema veröffentlicht. Diese informieren darüber, wie eine Blutspende abläuft und was mit dem Blut anschließend passiert. Die Filme lassen sich hier anschauen.

Wer darf überhaupt spenden?
Grundsätzlich darf jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 50 kg Blut spenden – ausgenommen sind Schwangere, chronisch Kranke und bestimmte Risikogruppen. Um den Verlust der roten Blutkörperchen wieder auszugleichen, dürfen Frauen nur viermal und Männer sechsmal pro Jahr Blut spenden. Andere Blutprodukte wie Blutplasma können bei Eignung häufiger gespendet werden.

Eine bundesweite Liste an Blutspendeeinrichtungen findet sich hier.

Quelle: BZgA

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Blutspenden rettet Leben

Alkoholkonsum im Alter

Ein übermäßiger Alkoholkonsum ist in Deutschland auch im höheren Alter verbreitet. Doch gerade älteren Menschen drohen besondere Risiken. Speziell für sie gibt es jetzt ein neues Informationsangebot zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.

Alkohol wirkt im Alter stärker
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geht davon aus, dass 15 Prozent der über 60-Jährigen ein riskanten Trinkverhalten zeigen und damit ihre Gesundheit auf vielfache Weise gefährden. „Vielen älteren Menschen ist nicht bewusst, dass Alkohol bei ihnen stärker wirkt als im jüngeren Erwachsenenalter“, meint Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Grund dafür ist unter anderem, dass bei Älteren der Alkohol in der Leber langsamer abgebaut wird und sich auch der Flüssigkeitshaushalt im Alter verändert.“ Auch bei einer Medikamenteneinnahme ist besondere Vorsicht im Umgang mit Alkohol geboten. „Hier gilt daher: Im Zweifelsfall das Gespräch mit dem behandelnden Arzt beziehungsweise der Ärztin suchen“, rät Dr. Thaiss.

BZgA informiert über Risiken
Ein starker Alkoholkonsum erhöht unter anderem das Risiko für Krebs, Erkrankungen der Leber und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher werden Menschen ab 65 Jahren niedrigere Werte für einen risikoarmen Alkoholkonsum empfohlen: Pro Tag maximal zehn Gramm Reinalkohol, also ein kleines Glas Wein (0,1 l) oder ein kleines Glas Bier (0,25 l) sind erlaubt – bei mindestens zwei Tagen Alkoholabstinenz in der Woche.

Ältere Menschen und Interessierte können sich bei der BZgA über verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol im Alter informieren. Dazu schaltete die BZgA auf dem Informationsportal „Kenn dein Limit“ die neue Rubrik „Für Ältere“ frei: www.kenn-dein-limit.de/alkohol/im-alter.

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Alkoholkonsum im Alter

Auf Kohlenhydrate nicht verzichten

Kohlenhydrate haben einen schlechten Ruf. Doch ist ein kompletter Verzicht auf Brot, Reis und Nudeln sinnvoll? Worauf man für eine gesunde Ernährung achten sollte.

In vielen Diäten wird auf die potenziellen Dickmacher teilweise („Low-Carb“) oder sogar komplett („No-Carb“) verzichtet. Doch weniger auf die Menge als auf die Art der Kohlenhydrate kommt es an. Denn Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülketten unterschiedlicher Länge: „Je länger die Kette der Zuckermoleküle, umso länger braucht der Körper, um diese zu zerlegen und in den Blutkreislauf aufzunehmen“, weiß Stefan Kabisch, Studienarzt am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE). Der Stoffwechsel wird dadurch über einen längeren Zeitraum schonender angeregt.

„Leere Kohlenhydrate“ schaden dem Stoffwechsel
Nimmt der Körper Kohlenhydrate aus der Nahrung auf, steigt der Blutzuckerspiegel, woraufhin das „Sattmacher“-Hormon Insulin ausgeschüttet wird. Bei langkettigen Kohlenhydraten verteilt sich die Insulin-Ausschüttung über einen längeren Zeitraum. Werden zwischen den Mahlzeiten hingegen kurzkettige Snacks in Form von Süßigkeiten oder zuckerhaltigen Getränken verzehrt, lässt die Ausschüttung schnell nach, weshalb wir anschließend wieder hungrig sind („leere Kohlenhydrate“). Häufige Anstiege des Blutzuckerspiegels durch Süßigkeiten oder zuckerhaltige Getränke schaden zudem dem Stoffwechsel – Folgen sind langfristig Diabetes mellitus oder eine Fettleber.

Gute Kohlenhydrate dienen auch als Ballaststoffe
Lebensmittel mit vielen langkettigen Kohlenhydraten, wie Obst, Gemüse oder Vollkornprodukte, enthalten darüber hinaus hohe Mengen an Ballaststoffen – diese nehmen Low-Carb-Anhänger häufig nicht ausreichend zu sich. Ernährungsexperten betonen daher, dass eine ausgewogene Ernährung sinnvoller ist, als komplett auf bestimmte Nahrungsmittelgruppen zu verzichten. Kalorien können zudem nicht nur in Form von Kohlenhydraten, sondern ebenso gut durch weniger fettiges Essen eingespart werden.

Quelle: Internisten im Netz

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Auf Kohlenhydrate nicht verzichten

Hilfe bei chronischer Verstopfung

Bei chronischer Verstopfung ist der Leidensdruck der Betroffenen hoch – auch weil sich viele scheuen, offen über ihr Problem zu sprechen. Doch ihrem Apotheker sollten sie sich anvertrauen.

5 bis 15 Prozent aller Bundesbürger leiden unter chronischer Verstopfung – also unbefriedigender Stuhlentleerung über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten. Abhilfe können Apotheker schaffen, erklärt der Pharmazeut Christian Schulz: „Jede Apotheke bietet die Möglichkeit einer diskreten und persönlichen Beratung. Diese sollte jeder Patient nutzen. Das ist besser, als aus falscher Scham auf die Beratung des Experten zu verzichten und stattdessen die eigenen Symptome im Internet zu recherchieren.“

Abführmittel sind zumeist gut verträglich
Typischerweise empfehlen Apotheker bei chronischer Verstopfung Abführmittel. Diese sind bei richtiger Anwendung für den Körper gut verträglich. Die Konsistenz des Stuhls sollte daher auch mit Abführmitteln noch fest sein. „Bei der richtigen Auswahl des Wirkstoffs und einer angemessenen Dosierung können Abführmittel auch über längere Zeiträume eingenommen werden. Der Apotheker informiert gerne darüber, woran Patienten eine Über- oder Unterdosierung selbst erkennen können“, weiß Schulz.

Mögliche Ursachen: Stress, Medikamente oder Krankheiten
Die Ursachen von Verstopfung sind vielfältig: Stress, Bewegungsmangel, zu wenige Ballaststoffe oder Flüssigkeit können ebenso eine Rolle spielen wie stark wirksame Medikamente oder Krankheiten wie Schilddrüsenunterfunktion, die die Darmtätigkeit verlangsamen. Im Extremfall empfiehlt sich ein Arztbesuch.

Quelle: ABDA

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Blasenentzündung in der Badesaison

Für das weibliche Geschlecht entpuppt sich der Schwimmbadbesuch im Nachhinein nicht selten als schmerzhaft. Schuld daran könnte eine Blasenentzündung sein. Wie Frauen und Mädchen sich schützen können.

Gefühlt hat der Sommer bereits begonnen – und damit nicht nur die Badesaison, sondern auch die Saison der Blasenentzündungen. Dabei kommt es vor allem bei Frauen und Mädchen zu vermehrtem Harndrang sowie Brennen beim Wasserlassen. Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, erklärt: „Durch Nässe und Kälte kann der Selbstschutz der Haut im Intimbereich verloren gehen. Dadurch können sich die Keime, die sich auf der Haut befinden, besser ausbreiten.“ Die Infektion wird nämlich nicht durch fremde Keime im Wasser ausgelöst, sondern durch die eigenen Darmbakterien im Intimbereich. Vor allem bei Frauen dringen die Bakterien wegen der engen Nachbarschaft von Harnröhre und Darm und der relativ kurzen Harnröhre leicht in die empfindliche Blase ein.

Spätestens nach 2 Tagen zum Arzt
Laut dem Experten helfen viel Flüssigkeit und Wärme bei der Bakterienbekämpfung. Schlagen entsprechende Maßnahmen nicht schnell an, sollte ein Besuch beim Arzt erfolgen – spätestens nach 2 Tagen. Andernfalls droht zusätzlich zur Blasenentzündung (untere Harnwegsinfektion) eine Nierenbeckenentzündung (obere Harnwegsinfektion), da die Keime von der Harnblase bis in die Nieren aufsteigen können. Bei Schwangeren kann eine Blasenentzündung vorzeitige Wehen auslösen, weshalb auch sie unbedingt Antibiotika einnehmen sollten.

Auf Intimhygiene achten
Kommt eine Blasenentzündung immer wieder, sollten Betroffene bestimmte Regeln einhalten: „Nicht zu lange im Wasser aufhalten, nach dem Baden immer sofort abtrocknen und trockene Kleidung anziehen, darauf achten, dass der Intimbereich und die Füße nicht auskühlen“, empfiehlt Albring. Zudem sollten Frauen bei der Intimhygiene darauf achten, möglichst wenig Kontakt zwischen Darmbakterien und Schambereich zu ermöglichen – zum Beispiel erhöht bereits das Tragen eines String-Tangas das Risiko einer Infektion.

Quelle: Frauenärzte im Netz

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Blasenentzündung in der Badesaison

Volkskrankheit Makula-Degeneration

Viele Menschen leiden im hohen Alter an Sehstörungen. Eine der bedrohlichsten und zugleich meistunterschätzten ist die Makula-Degeneration. Doch mittlerweile gibt es Möglichkeiten zur Therapie.

Mehr Menschen erblinden an ihr als an Grünem Star, Grauem Star und Diabetes zusammen: der altersbedingten Makula-Degeneration (AMD). Laut dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands sind bundesweit 4,5 Millionen Menschen betroffen. Jedoch nur wenige Senioren nehmen den empfohlenen jährlichen Augen-Check wahr.

Erstes Anzeichen: Verzerrtes Sehen
Dabei gibt es seit einigen Jahren eine erfolgreiche Therapie für die schlimmste Ausprägung, die sogenannte feuchte ADM. Bei dieser Form der Erkrankung wird der Gelbe Fleck – der auch Makula genannte Bereich der Netzhaut mit der höchsten Dichte an Sehzellen – geschädigt, indem Flüssigkeit aus der Aderhaut austritt. Erstes Anzeichen für eine feuchte AMD ist zumeist ein verzerrtes Sehen, bei dem zum Beispiel gerade Linien als krumm und gebogen wahrgenommen werden. Das Sehen im Randbereich bleibt zwar erhalten, Gesichter und Buchstaben zu erkennen wird jedoch zunehmend schwieriger.

Regelmäßige Kontrollen zur Prävention
Um eine Erkrankung frühestmöglich festzustellen, empfehlen Augenärzte, ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich die Augen gründlich untersuchen zu lassen. „Ob und welche Therapie dann in Frage kommt, muss nach einer sorgfältigen augenärztlichen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit dem behandelnden Augenarzt entschieden werden“, meint Dr. Frank G. Holz von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Im Falle der feuchten AMD sind regelmäßige Kontrollen und Medikamentengaben über Jahre notwendig. Dann böten sich aber gute Aussichten dafür, die Sehfunktion auch im hohen Alter zu erhalten.

Quelle: Berufsverband der Augenärzte e.V.

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Volkskrankheit Makula-Degeneration
26.06.2017
Gewichtsschwankungen Jo-Jo-Effekt geht aufs Herz
Ein ständiges Auf und Ab auf der Waage tut nicht gut
Thinkstock/Rasulovs
Menschen mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße schaden ihrer Gesundheit, wenn sie immer wieder ab- und zunehmen. Das berichtet das New England Journal of Medicine. Schwankte ihr Gewicht im Mittel um 3,9 Kilogramm, stieg das Risiko für Schlaganfall auf das 2,4-Fache, für Herzinfarkt und einen vorzeitigen Tod auf das 2,2-Fache und für Typ-2-Diabetes auf das 1,8-Fache. Die Kontrollgruppe bestand aus Herzkranken, deren Gewicht durchschnittlich um weniger als ein Kilo variierte. Dass der Jo-Jo-Effekt auch Gesunden schadet, zeigen frühere Studien.

25.06.2017
Kalte Getränke Woher kommt der Kopfschmerz?
"Hirnfrost" – kennen Sie dieses Phänomen? Sie trinken etwas Eisgekühltes und bekommen plötzlich einen stechenden Kopfschmerz. Was dahinter steckt
iStock/Lev Dolgatshjov
Bei Hitze stürzt man ein kaltes Getränk hinunter – und schon schießt ein stechender Schmerz in den Kopf. Die ­Erklärung von US-Forschern: Als Reaktion auf den Temperaturreiz erweitern sich die Gefäße in Rachen und Gaumen, sodass schlagartig mehr Blut ins Gehirn gelangt. Das erhöht den Druck schmerzhaft, berichten sie im FASEB Journal.

24.06.2017
Kalte Getränke Woher kommt der Kopfschmerz?
"Hirnfrost" – kennen Sie dieses Phänomen? Sie trinken etwas Eisgekühltes und bekommen plötzlich einen stechenden Kopfschmerz. Was dahinter steckt
iStock/Lev Dolgatshjov
Bei Hitze stürzt man ein kaltes Getränk hinunter – und schon schießt ein stechender Schmerz in den Kopf. Die ­Erklärung von US-Forschern: Als Reaktion auf den Temperaturreiz erweitern sich die Gefäße in Rachen und Gaumen, sodass schlagartig mehr Blut ins Gehirn gelangt. Das erhöht den Druck schmerzhaft, berichten sie im FASEB Journal.

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