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Heuschnupfen bei Kindern behandeln

Laufende Nase, tränende Augen und Niesattacken – Heuschnupfen betrifft auch immer häufiger Kinder. Bei vielen Eltern stehen naturheilkundliche Mittel hoch im Kurs. Ein Überblick über homöopathische Komplexmittel bei Pollenallergie.

Inzwischen leiden bis zu 25 Prozent der Kinder unter einer Allergie. Die ersten Beschwerden treten meist im Kindergartenalter oder später auf. Bei erstmaligen Auftreten von allergieverdächtigen Symptomen wie Niesen oder Augenbrennen, ist ein Allergietest beim Kinderarzt zu empfehlen. Ist die Diagnose Heuschnupfen gesichert, bietet die Homöopathie verschiedene Einzel- und Komplexmittel zur Behandlung an. Das wichtigste Einzelmittel gegen Heuschnupfen ist der Kleine Goldregen (Galphimia glauca, Thryallis glauca). Es ist in Globuli-Form erhältlich und auch in der Prävention bewährt. Jeden Tag 5 Globuli Galphimia glauca D12 reduziert die Allergiebereitschaft. Der Behandlungsbeginn liegt am besten 2 Wochen vor der Pollensaison.

Komplexhomöopathie: Auf Altersbeschränkung achten
In den homöopathischen Komplexmitteln wird der der Kleine Goldregen mit weiteren Wirkstoffen kombiniert, etwa mit Kürbisschwämmchen (Luffa), dem Botenstoff Histamin oder der Ballonrebe (Cardiospermum). Achten Sie immer auf die Altersbeschränkung der Mittel. Für Säuglinge im 1. Lebensjahr ist beispielsweise nur ein einziges Mittel zugelassen: Luffeel® comp. Tabletten. Kleinkinder zwischen 1 und 5 Jahren können alternativ mit Pascallerg® Tabletten behandelt werden. Für Kinder ab 6 Jahren sind weitere Produkte erhältlich: Klosterfrau allergin® Globuli und Heuschnupfenmittel DHU®.

Hinweis: Achten Sie auf die speziellen Dosierungen für Kinder! Sie finden die Dosierung in der Packungsbeilage oder können Sie bei Ihrem Apotheker erfragen.

Ergänzend zu den homöopathischen Komplexmitteln haben sich Nasensprays bewährt. Ihr Apotheker empfiehlt Ihnen individuell ein geeignetes Präparat, das die Nasenschleimhaut nicht unnötig reizt oder austrocknet. Zu empfehlen sind 1–2 Sprühstöße pro Tag, im Akutfall auch öfter.

Tipps für den Alltag
Zusätzlich zu der medikamentösen Therapie lindern verschiedene Verhaltensweisen die Beschwerden von allergiegeplagten Kindern:

  • Lüften Sie morgens zwischen 6 und 8 Uhr einmal kräftig stoß. Den Rest des Tages Türen und Fenster möglichst geschlossen halten.
  • Bringen Sie Pollenschutzgitter vor den Fenstern an.
  • Waschen Sie dem Kind jeden Abend gründlich die Haare. Bewahren Sie Kleidung, die draußen getragen wurde, nicht im Kinderzimmer auf.
  • Verlegen Sie während der Pollenflugsaison mehr Aktivitäten nach drinnen.
  • Statten Sie ihren Staubsauger mit einem Feinstaubfilter aus und saugen Sie regelmäßig die Wohnung.
  • Lassen Sie einen Pollenfilter in Ihr Auto einbauen.

Quelle: Dr. rer. nat. Daniela Birkelbach: Komplexhomöopathie für Pollen-geplagte Kinder. In: PTA heute, Nr. 12, Juni 2016, S. 90–92

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Heuschnupfen bei Kindern behandeln

Laufende Nase, tränende Augen und Niesattacken – Heuschnupfen betrifft auch immer häufiger Kinder. Bei vielen Eltern stehen naturheilkundliche Mittel hoch im Kurs. Ein Überblick über homöopathische Komplexmittel bei Pollenallergie.

Inzwischen leiden bis zu 25 Prozent der Kinder unter einer Allergie. Die ersten Beschwerden treten meist im Kindergartenalter oder später auf. Bei erstmaligen Auftreten von allergieverdächtigen Symptomen wie Niesen oder Augenbrennen, ist ein Allergietest beim Kinderarzt zu empfehlen. Ist die Diagnose Heuschnupfen gesichert, bietet die Homöopathie verschiedene Einzel- und Komplexmittel zur Behandlung an. Das wichtigste Einzelmittel gegen Heuschnupfen ist der Kleine Goldregen (Galphimia glauca, Thryallis glauca). Es ist in Globuli-Form erhältlich und auch in der Prävention bewährt. Jeden Tag 5 Globuli Galphimia glauca D12 reduziert die Allergiebereitschaft. Der Behandlungsbeginn liegt am besten 2 Wochen vor der Pollensaison.

Komplexhomöopathie: Auf Altersbeschränkung achten
In den homöopathischen Komplexmitteln wird der der Kleine Goldregen mit weiteren Wirkstoffen kombiniert, etwa mit Kürbisschwämmchen (Luffa), dem Botenstoff Histamin oder der Ballonrebe (Cardiospermum). Achten Sie immer auf die Altersbeschränkung der Mittel. Für Säuglinge im 1. Lebensjahr ist beispielsweise nur ein einziges Mittel zugelassen: Luffeel® comp. Tabletten. Kleinkinder zwischen 1 und 5 Jahren können alternativ mit Pascallerg® Tabletten behandelt werden. Für Kinder ab 6 Jahren sind weitere Produkte erhältlich: Klosterfrau allergin® Globuli und Heuschnupfenmittel DHU®.

Hinweis: Achten Sie auf die speziellen Dosierungen für Kinder! Sie finden die Dosierung in der Packungsbeilage oder können Sie bei Ihrem Apotheker erfragen.

Ergänzend zu den homöopathischen Komplexmitteln haben sich Nasensprays bewährt. Ihr Apotheker empfiehlt Ihnen individuell ein geeignetes Präparat, das die Nasenschleimhaut nicht unnötig reizt oder austrocknet. Zu empfehlen sind 1–2 Sprühstöße pro Tag, im Akutfall auch öfter.

Tipps für den Alltag
Zusätzlich zu der medikamentösen Therapie lindern verschiedene Verhaltensweisen die Beschwerden von allergiegeplagten Kindern:

  • Lüften Sie morgens zwischen 6 und 8 Uhr einmal kräftig stoß. Den Rest des Tages Türen und Fenster möglichst geschlossen halten.
  • Bringen Sie Pollenschutzgitter vor den Fenstern an.
  • Waschen Sie dem Kind jeden Abend gründlich die Haare. Bewahren Sie Kleidung, die draußen getragen wurde, nicht im Kinderzimmer auf.
  • Verlegen Sie während der Pollenflugsaison mehr Aktivitäten nach drinnen.
  • Statten Sie ihren Staubsauger mit einem Feinstaubfilter aus und saugen Sie regelmäßig die Wohnung.
  • Lassen Sie einen Pollenfilter in Ihr Auto einbauen.

Quelle: Dr. rer. nat. Daniela Birkelbach: Komplexhomöopathie für Pollen-geplagte Kinder. In: PTA heute, Nr. 12, Juni 2016, S. 90–92

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Heuschnupfen bei Kindern behandeln

Laufende Nase, tränende Augen und Niesattacken – Heuschnupfen betrifft auch immer häufiger Kinder. Bei vielen Eltern stehen naturheilkundliche Mittel hoch im Kurs. Ein Überblick über homöopathische Komplexmittel bei Pollenallergie.

Inzwischen leiden bis zu 25 Prozent der Kinder unter einer Allergie. Die ersten Beschwerden treten meist im Kindergartenalter oder später auf. Bei erstmaligen Auftreten von allergieverdächtigen Symptomen wie Niesen oder Augenbrennen, ist ein Allergietest beim Kinderarzt zu empfehlen. Ist die Diagnose Heuschnupfen gesichert, bietet die Homöopathie verschiedene Einzel- und Komplexmittel zur Behandlung an. Das wichtigste Einzelmittel gegen Heuschnupfen ist der Kleine Goldregen (Galphimia glauca, Thryallis glauca). Es ist in Globuli-Form erhältlich und auch in der Prävention bewährt. Jeden Tag 5 Globuli Galphimia glauca D12 reduziert die Allergiebereitschaft. Der Behandlungsbeginn liegt am besten 2 Wochen vor der Pollensaison.

Komplexhomöopathie: Auf Altersbeschränkung achten
In den homöopathischen Komplexmitteln wird der der Kleine Goldregen mit weiteren Wirkstoffen kombiniert, etwa mit Kürbisschwämmchen (Luffa), dem Botenstoff Histamin oder der Ballonrebe (Cardiospermum). Achten Sie immer auf die Altersbeschränkung der Mittel. Für Säuglinge im 1. Lebensjahr ist beispielsweise nur ein einziges Mittel zugelassen: Luffeel® comp. Tabletten. Kleinkinder zwischen 1 und 5 Jahren können alternativ mit Pascallerg® Tabletten behandelt werden. Für Kinder ab 6 Jahren sind weitere Produkte erhältlich: Klosterfrau allergin® Globuli und Heuschnupfenmittel DHU®.

Hinweis: Achten Sie auf die speziellen Dosierungen für Kinder! Sie finden die Dosierung in der Packungsbeilage oder können Sie bei Ihrem Apotheker erfragen.

Ergänzend zu den homöopathischen Komplexmitteln haben sich Nasensprays bewährt. Ihr Apotheker empfiehlt Ihnen individuell ein geeignetes Präparat, das die Nasenschleimhaut nicht unnötig reizt oder austrocknet. Zu empfehlen sind 1–2 Sprühstöße pro Tag, im Akutfall auch öfter.

Tipps für den Alltag
Zusätzlich zu der medikamentösen Therapie lindern verschiedene Verhaltensweisen die Beschwerden von allergiegeplagten Kindern:

  • Lüften Sie morgens zwischen 6 und 8 Uhr einmal kräftig stoß. Den Rest des Tages Türen und Fenster möglichst geschlossen halten.
  • Bringen Sie Pollenschutzgitter vor den Fenstern an.
  • Waschen Sie dem Kind jeden Abend gründlich die Haare. Bewahren Sie Kleidung, die draußen getragen wurde, nicht im Kinderzimmer auf.
  • Verlegen Sie während der Pollenflugsaison mehr Aktivitäten nach drinnen.
  • Statten Sie ihren Staubsauger mit einem Feinstaubfilter aus und saugen Sie regelmäßig die Wohnung.
  • Lassen Sie einen Pollenfilter in Ihr Auto einbauen.

Quelle: Dr. rer. nat. Daniela Birkelbach: Komplexhomöopathie für Pollen-geplagte Kinder. In: PTA heute, Nr. 12, Juni 2016, S. 90–92

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Laufende Nase, tränende Augen und Niesattacken – Heuschnupfen betrifft auch immer häufiger Kinder. Bei vielen Eltern stehen naturheilkundliche Mittel hoch im Kurs. Ein Überblick über homöopathische Komplexmittel bei Pollenallergie.

Inzwischen leiden bis zu 25 Prozent der Kinder unter einer Allergie. Die ersten Beschwerden treten meist im Kindergartenalter oder später auf. Bei erstmaligen Auftreten von allergieverdächtigen Symptomen wie Niesen oder Augenbrennen, ist ein Allergietest beim Kinderarzt zu empfehlen. Ist die Diagnose Heuschnupfen gesichert, bietet die Homöopathie verschiedene Einzel- und Komplexmittel zur Behandlung an. Das wichtigste Einzelmittel gegen Heuschnupfen ist der Kleine Goldregen (Galphimia glauca, Thryallis glauca). Es ist in Globuli-Form erhältlich und auch in der Prävention bewährt. Jeden Tag 5 Globuli Galphimia glauca D12 reduziert die Allergiebereitschaft. Der Behandlungsbeginn liegt am besten 2 Wochen vor der Pollensaison.

Komplexhomöopathie: Auf Altersbeschränkung achten
In den homöopathischen Komplexmitteln wird der der Kleine Goldregen mit weiteren Wirkstoffen kombiniert, etwa mit Kürbisschwämmchen (Luffa), dem Botenstoff Histamin oder der Ballonrebe (Cardiospermum). Achten Sie immer auf die Altersbeschränkung der Mittel. Für Säuglinge im 1. Lebensjahr ist beispielsweise nur ein einziges Mittel zugelassen: Luffeel® comp. Tabletten. Kleinkinder zwischen 1 und 5 Jahren können alternativ mit Pascallerg® Tabletten behandelt werden. Für Kinder ab 6 Jahren sind weitere Produkte erhältlich: Klosterfrau allergin® Globuli und Heuschnupfenmittel DHU®.

Hinweis: Achten Sie auf die speziellen Dosierungen für Kinder! Sie finden die Dosierung in der Packungsbeilage oder können Sie bei Ihrem Apotheker erfragen.

Ergänzend zu den homöopathischen Komplexmitteln haben sich Nasensprays bewährt. Ihr Apotheker empfiehlt Ihnen individuell ein geeignetes Präparat, das die Nasenschleimhaut nicht unnötig reizt oder austrocknet. Zu empfehlen sind 1–2 Sprühstöße pro Tag, im Akutfall auch öfter.

Tipps für den Alltag
Zusätzlich zu der medikamentösen Therapie lindern verschiedene Verhaltensweisen die Beschwerden von allergiegeplagten Kindern:

  • Lüften Sie morgens zwischen 6 und 8 Uhr einmal kräftig stoß. Den Rest des Tages Türen und Fenster möglichst geschlossen halten.
  • Bringen Sie Pollenschutzgitter vor den Fenstern an.
  • Waschen Sie dem Kind jeden Abend gründlich die Haare. Bewahren Sie Kleidung, die draußen getragen wurde, nicht im Kinderzimmer auf.
  • Verlegen Sie während der Pollenflugsaison mehr Aktivitäten nach drinnen.
  • Statten Sie ihren Staubsauger mit einem Feinstaubfilter aus und saugen Sie regelmäßig die Wohnung.
  • Lassen Sie einen Pollenfilter in Ihr Auto einbauen.

Quelle: Dr. rer. nat. Daniela Birkelbach: Komplexhomöopathie für Pollen-geplagte Kinder. In: PTA heute, Nr. 12, Juni 2016, S. 90–92

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Alternativen zur Muttermilch

Ziegen-, Soja- oder Mandelmilch – was ist die beste Alternative zur Muttermilch? Hypoallergen und ideal zusammengesetzt soll sie sein. Doch längst nicht jede Säuglingsnahrung erfüllt diese Anforderungen.

Bei der Säuglingsnahrung ist Muttermilch das Maß aller Dinge. Ihre Zusammensetzung orientiert sich exakt am Nährstoffbedarf des Säuglings. Außerdem enthält sie nur Spuren körperfremder Eiweiße, weshalb sie effektiv vor Allergien schützt. Experten empfehlen, Kinder mindestens vier bis sechs Monate lang zu stillen.

Hypoallergene Säuglingsnahrung als Alternative zur Muttermilch
Kinder von Allergikern entwickeln mit erhöhter Wahrscheinlichkeit, selbst eine Allergie. Muttermilch hilft ihnen, ihr Risiko zu reduzieren. Als Alternative bietet sich eine hypoallergene (HA) Nahrung auf Kuhmilchbasis an. Bei ihr sind die Eiweiße bereits soweit zerlegt, dass sie keine allergische Reaktion mehr auslösen.

Ziegenmilch für allergiegefährdete Kinder ungeeignet
Präparate auf Ziegenmilchbasis fallen teurer aus als solche auf Kuhmilchbasis „Zur Allergievorbeugung eignet sie sich nicht, da sie ein ähnlich allergenes Potenzial besitzt wie herkömmliche Kuhmilchnahrung“, betont Professor Dr. Berthold Koletzko, Leiter der Abteilung Stoffwechsel und Ernährung am Kinderspital der Universitätsklinik München.

Sojamilch nur in Einzelfällen empfehlenswert
„Sojamilch ist wenig verwandt mit der Muttermilch und nicht gleichwertig in Bezug auf die Nährstoffe, die Babys brauchen“, erklärt Prof. Koletzko und warnt vor bedenklichen Inhaltstoffen wie den Phytoöstrogenen. Nach Rücksprache mit dem Arzt kommen Sojamilchpräparate bei der seltenen Milchzuckerunverträglichkeit zum Einsatz.

Bedenkliche Alternativen
Von Präparaten auf Stutenmilch- oder Mandelbasis rät Prof. Koletzko ab. „Solche Nahrungen sind für das Wachstum und die Entwicklung von Säuglingen ungeeignet.“ Sie zu füttern käme einem unkontrollierten Experiment am Kind gleich, mit unabsehbaren Folgen für die Gesundheit, meint der Experte.

Quelle: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.

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Alternativen zur Muttermilch

Plötzlichem Herztod vorbeugen

Der plötzliche Herztod betrifft nur Leistungssportler? Falsch – es sind vor allem ambitionierte Hobby-Sportler, die einen plötzlichen Herztod beim Sport erleiden. Wie Sportler sich schützen.

„Unsere Daten zeigen, dass der plötzliche Herztod beim Sport fast ausschließlich ambitionierte Freizeitsportler betrifft“, berichtet Dr. Philipp Bohm vom Universitären Herzzentrum Zürich. Der Kardiologe betreut das deutsche „Sudden Cardiac Death Register“. In dieser Datenbank wurden im Beobachtungszeitraum von über vier Jahren 265 Fälle von plötzlichem Herzstillstand beim Sport in Deutschland erfasst. „Fast ausschließlich waren Männer betroffen, das Durchschnittsalter lag bei 47 Jahren“, erläutert Dr. Bohm.

Ursachen für plötzlichen Herztod
Doch warum versagte diesen Sportlern das Herz? Bei Sportlern unter 35 Jahren sind Herzmuskelerkrankungen, angeborene Fehlverläufe von Herzkranzarterien sowie Herzmuskelentzündungen die häufigsten Ursachen für den plötzlichen Herztod. Bei Sportlern über 35 Jahren erwies sich die koronare Herzkrankheit als häufigster Auslöser. Besonders gefährdet sind Hobbysportler, wenn sie untrainiert in ein straffes Training einsteigen oder sich nach einem Infekt nicht lange genug auskurieren.

Vorbeugung mit EKG-Screening
Um sich vor einem plötzlichen Herztod beim Sport zu schützen, empfehlen Experten vor Aufnahme der sportlichen Aktivität eine kardiologische Untersuchung. Als positives Beispiel bezieht sich Dr. Bohm auf Daten aus Italien. Diese hätten gezeigt, dass durch die gesetzliche Einführung einer Sporttauglichkeitsuntersuchung für Wettkampfsportler aller Leistungsklassen die jährliche Rate des plötzlichen Herztodes beim Sport deutlich gesenkt werden könne. „Dabei basierte die Sporttauglichkeitsuntersuchung auf einem Gespräch, einer körperlichen Untersuchung sowie der Ableitung eines Ruhe-EKGs“, erläutert Dr. Bohm.

Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie empfiehlt bislang für Wettkampfsportler ein Ruhe-EKG als Screening. „Wichtig ist jedoch auch – insbesondere bei Sportlern über 35 Jahren – in regelmäßigen Abständen ein Belastungs-EKG durchzuführen“, betont Dr. Bohm. „Dadurch kann man Hinweise auf eine Minderdurchblutung des Herzmuskels erhalten, etwaige Rhythmusstörungen erkennen und objektiv die körperliche Leistungsfähigkeit des Sportlers beurteilen.“

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie

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Ernährungstrends im Überblick

Um den Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes entgegenzutreten, erobern immer mehr Diät-Trends den deutschen Markt. Doch wie gesund sind sie tatsächlich? Mediziner klären auf.

Low-Carb, Paleo, vegan – oder doch lieber Superfoods? Immer neue Ernährungskonzepte halten Einzug in die heimischen Küchen. An sich eine positive Entwicklung angesichts zunehmender Über- und Fehlernährung und damit zusammenhängenden Gesundheitsleiden in der Bevölkerung. Unklar ist vielen jedoch, worin sich die verschiedenen Diät-Konzepte unterscheiden und wie effektiv sie tatsächlich sind.

Low-Carb ist tendenziell empfehlenswert
Die Low-Carb-Diät zeichnet sich – wie der Name bereits andeutet – durch eine kohlenhydratarme Ernährung aus. Der Ernährungsmediziner Dr. Hans Hauner von der TU München empfiehlt die Ernährungsform: „Eine Senkung des Kohlenhydratanteils auf 30 bis 40 Prozent der Gesamtenergieaufnahme bei gleichzeitiger Erhöhung des Fett-und Proteinverzehrs schneidet in Einzelaspekten besser ab als die klassischen fettarmen, kohlenhydratreichen Ernährungsformen.“ Low Carb sei vor allem für Patienten mit Diabetes Typ 2 empfehlenswert.

Paleo-Diät nur teilweise empfehlenswert
Bei einem metabolischen Syndrom sollte die Kohlenhydratzufuhr nicht übermäßig eingeschränkt werden. Hier eignet sich eventuell eine Paleo-Diät, bei der vor allem Proteine zugeführt werden, aber auf Getreide- und Milchprodukte sowie auf verarbeitete Lebensmittel weitgehend verzichtet wird. Kleinere Studien zeigen tendenziell positive Effekte, wenn auch Hauner das Steinzeit-Konzept nicht völlig überzeugt. Die Paleo-Diät entspricht nicht den Nährstoffempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Vegane Ernährung und Superfoods sind kritisch zu betrachten
Vegane Kost, bei der auf alle tierischen Produkte verzichtet wird, beurteilt der Experte kritisch: „Die Ernährungs-Zusammensetzung ist dabei verhältnismäßig einseitig und erfordert gute Kenntnisse und Disziplin, um den Nährstoffbedarf des Menschen zu sichern.“ Schwierig gestalte sich vor allem die ausreichende Zufuhr an Vitamin B12 und Jod. Noch skeptischer sieht der Ernährungsmediziner die sogenannten Superfoods: „Diesen Produkten wird eine besonders hohe gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen – häufig werden sie jedoch einfach zu höheren Preisen verkauft als vergleichbare herkömmliche Lebensmittel“, erklärt Hauner. Zudem fehlen gute wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit der Produkte.

Die individuellen Diät-Bedürfnisse sollten Patienten stets mit ihrem Arzt abklären. Darüber hinaus betont Dr. Ulrich R. Fölsch von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: „Die Ernährungsumstellung ist vor allem bei stark übergewichtigen Menschen nur Teil eines umfassenden Konzepts, das auch einen Bewegungsplan und bei Bedarf psychische Beratung einbezieht.“

Quelle: DGIM

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Kreuzallergie auf Lebensmittel

Kinder mit Allergien haben es doppelt schwer: Häufig leiden sie nicht nur unter Niesanfällen und tränenden Augen, sondern müssen auch auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer Kreuzallergie.

Wie kommt es, dass der Biss in einen Apfel bei Kindern mit Birkenpollen-Allergie oft die gleichen Symptome auslöst wie ein Waldspaziergang im Frühling? Das passiert, weil die Eiweißstrukturen von Äpfeln und Birkenpollen starke Ähnlichkeiten aufweisen. Deshalb richtet sich das fehlgeleitete Immunsystem nicht nur gegen die allergieauslösenden Pollen, sondern auch gegen bestimmte Lebensmittel. 

Allergische Reaktionen auf Lebensmittel
„Meist zeigen sich bei betroffenen Kindern innerhalb von einer bis fünf Minuten Symptome, nachdem sie mit dem Nahrungsmittel in Kontakt gekommen sind“, berichtet Kinder- und Jugendarzt Prof. Hans-Jürgen Nentwich. Manche der jungen Patienten reagieren mit einem Hautauschlag, andere klagen über ein Kratzen in der Mundhöhle, beginnen zu nießen oder bekommen tränende Augen.

Vorkehrungen und Gegenmaßnahmen
„Bei den ersten Anzeichen sollte ein Kind das Essen ausspucken und evtl. den Mund ausspülen“, empfiehlt Prof. Nentwich. Kommt es zu Atemproblemen, rufen die Eltern so schnell wie möglich einen Notarzt.  „In den meisten Fällen reicht aber die Gabe von Antihistaminika“, erklärt der Experte. Zusätzlich rät er, eine Liste mit allen Lebensmitteln zu führen, auf die das Kind schon einmal reagiert hat. So lassen sich künftige allergische Anfälle verhindern. „Sind die Lebensmittel gekocht, ist eine Kreuzallergie relativ selten“, ergänzt der Kinderarzt.

Häufige Formen der Kreuzallergie
•    Birkenpollen: Äpfel, Aprikosen, Kirschen, Karotten, Sellerie, Mandeln, Haselnüsse
•    Gräserpollen: Tomaten, rohe Kartoffeln und Melone
•    Beifußpollen: Bananen, Karotten, Sellerie, Koriander, Erdnüsse
•    Haustauballergie: Schalentiere, Weichtiere
•    Kuhmilch: Ziegenmilch

Quelle: Kinder- und Jugendärzte im Netz

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Kreuzallergie auf Lebensmittel

Kinder mit Allergien haben es doppelt schwer: Häufig leiden sie nicht nur unter Niesanfällen und tränenden Augen, sondern müssen auch auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer Kreuzallergie.

Wie kommt es, dass der Biss in einen Apfel bei Kindern mit Birkenpollen-Allergie oft die gleichen Symptome auslöst wie ein Waldspaziergang im Frühling? Das passiert, weil die Eiweißstrukturen von Äpfeln und Birkenpollen starke Ähnlichkeiten aufweisen. Deshalb richtet sich das fehlgeleitete Immunsystem nicht nur gegen die allergieauslösenden Pollen, sondern auch gegen bestimmte Lebensmittel. 

Allergische Reaktionen auf Lebensmittel
„Meist zeigen sich bei betroffenen Kindern innerhalb von einer bis fünf Minuten Symptome, nachdem sie mit dem Nahrungsmittel in Kontakt gekommen sind“, berichtet Kinder- und Jugendarzt Prof. Hans-Jürgen Nentwich. Manche der jungen Patienten reagieren mit einem Hautauschlag, andere klagen über ein Kratzen in der Mundhöhle, beginnen zu nießen oder bekommen tränende Augen.

Vorkehrungen und Gegenmaßnahmen
„Bei den ersten Anzeichen sollte ein Kind das Essen ausspucken und evtl. den Mund ausspülen“, empfiehlt Prof. Nentwich. Kommt es zu Atemproblemen, rufen die Eltern so schnell wie möglich einen Notarzt.  „In den meisten Fällen reicht aber die Gabe von Antihistaminika“, erklärt der Experte. Zusätzlich rät er, eine Liste mit allen Lebensmitteln zu führen, auf die das Kind schon einmal reagiert hat. So lassen sich künftige allergische Anfälle verhindern. „Sind die Lebensmittel gekocht, ist eine Kreuzallergie relativ selten“, ergänzt der Kinderarzt.

Häufige Formen der Kreuzallergie
•    Birkenpollen: Äpfel, Aprikosen, Kirschen, Karotten, Sellerie, Mandeln, Haselnüsse
•    Gräserpollen: Tomaten, rohe Kartoffeln und Melone
•    Beifußpollen: Bananen, Karotten, Sellerie, Koriander, Erdnüsse
•    Haustauballergie: Schalentiere, Weichtiere
•    Kuhmilch: Ziegenmilch

Quelle: Kinder- und Jugendärzte im Netz

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Hartnäckige Augenlidentzündung

Eine Lidrandentzündung, unter Medizinern als Blepharitis bekannt, ist unangenehm und lässt sich nur schwer wieder loswerden. Betroffene brauchen Geduld und Sorgfalt. Tipps, was zu tun ist.

Rote und geschwollene Lidränder, ein unablässiges Jucken und gerade nach dem Aufstehen ein „verklebtes“ Gefühl: alles Anzeichen für eine Blepharitis – eine Entzündung der Lidränder. Sie tritt entweder alleine auf oder gemeinsam mit einer Bindehautentzündung als sogenannte Blepharo-Konjunktivitis.

Tägliche Reinigung und Pflege der Lidränder sind das A und O
Häufig ist eine Hauterkrankung wie Neurodermitis oder Rosazea die Quelle der Entzündung. Auch bakterielle Infektionen oder Allergien, zum Beispiel durch Kosmetika oder Medikamente, können die Erkrankung verursachen. Ist die Blepharitis einmal da, ist sie nur mit Mühe wieder loszuwerden: Regelmäßige Reinigung und Pflege der Lidränder sind dann das A und O einer erfolgreichen Behandlung. Dr. Thomas Kaercher vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands gibt folgende Tipps:

  • Ober- und Unterlider täglich mit Reinigungstüchern reinigen, um Verkrustungen zu vermeiden und die Talgdrüsen der Augenlider zu entleeren.
  • Augenlider mit warmen Auflagen wärmen, damit die Talgdrüsen sich leichter entleeren.
  • Kontaktlinsenträger sollten die Tragezeit der Linsen verkürzen. Sinnvoll sind etwa zwei Stunden täglich und ein Tag pro Woche ganz ohne Kontaktlinsen, um die Augenlider zu entlasten. Auf Kosmetika sollte ebenfalls verzichtet werden.
  • In schweren Fällen behandelt der Augenarzt mit entzündungshemmenden Tropfen, Salben und Tabletten. Die Therapie der Blepharitis sollte in jedem Fall stets mit dem Augenarzt abgesprochen sein. Häufig ist zusätzlich eine Behandlung der Augenoberfläche notwendig.

 

Quelle: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.

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29.04.2017
Partnerschaft Fröhlichkeit macht gesund
Ist der Partner ein positiver Mensch, trägt das dazu bei, dass man selbst gesünder lebt
iStock / Braun S
Fröhlichkeit steckt nicht nur an. Sie kann sogar dazu beitragen, dass der Partner gesund bleibt. Das ergab eine im Fachmagazin Health Psychology veröffentlichte Studie. Psychologen werteten die Daten von knapp 2000 Paaren aus. Ergebnis: Mit einem positiven Menschen an der Seite neigten die Testpersonen dazu, mehr Sport zu treiben, und lebten auch sonst gesünder.

28.04.2017
Psyche Schrille Eifersucht
Wer sich sehr auffällig anzieht, ist möglicherweise eifersüchtig und sucht so nach mehr Aufmerksamkeit
Thinkstock/Wavebreak Media
Ein T-Shirt in Pink, dazu eine riesige Sonnenbrille: Wer sich so kleidet, könnte zu Eifersucht neigen. Forscher der Nanyang Technological University in Singapur haben beobachtet, dass Menschen, die ihren Partner misstrauisch beäugen, gern schrille Kleidung kaufen. Der Grund sei ein Hunger nach Aufmerksamkeit, wie die Wissenschaftler im Journal of Consumer Psychology schreiben. Um ihn zu stillen, nehmen Eifersüchtige es sogar hin, durch ihr Äußeres lächerlich zu wirken.

27.04.2017
Grüne Smoothies Nicht alles roh genießbar
Die Mix-Getränke sind in. Aber nicht jedes Lebensmittel eignet sich als Zutat. Wann Sie aufpassen sollten
istock/sc0rpi0nce
Grüne Smoothies sind ein Trend-Getränk. Doch nicht alles, was gesund aussieht, darf in den Mixer. Sogar manche an sich essbaren Lebensmittel können roh giftige Stoffe enthalten, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. So sollten Kartoffeln, Bohnen, Auberginen, Rhabarber, Holunder und Maniok gekocht werden, bevor man sie isst. Nicht zum Verzehr eignen sich überdies Blätter und Nadeln von Bäumen sowie Obstkerne, etwa von Äpfeln.

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