Herzkrank in die Sauna?

Ein Saunagang entspannt, stärkt das Immunsystem und bringt den Kreislauf in Schwung. Das gilt auch für viele Menschen Herzerkrankungen. Ob und unter welchen Bedingungen ein Saunagang für sie ratsam ist.

Herzleistung steigt um 80 Prozent
„Damit sich Herzpatienten nicht gefährden, sollten sie nach einer diagnostizierten Herzerkrankung unbedingt mit ihrem Kardiologen besprechen, ob und bei welchen Temperaturen sie saunieren können“, rät der Kardiologe Dr. Vinzenz von Kageneck. Die beliebten Aufgüsse sind grundsätzlich für alle Herz-Kreislauf-Patienten zu meiden.

Bei einem Saunagang von 70 bis 80 Grad und einer Dauer von 15 bis 20 Minuten steigt die Temperatur auf der Haut um zirka zehn Grad und die Körperkerntemperatur um bis zu zwei Grad an. Das entspricht während eines Saunagangs der Körpertemperatur bei mittlerem bis höherem Fieber (bis 39 Grad). Durch den Temperaturanstieg erweitern sich die Blutgefäße deutlich, dabei sinkt zunächst der Blutdruck und die Pulsfrequenz steigt um anfangs 20 bis zu 50 Prozent bei Erreichen der maximalen Körperkerntemperatur. Dadurch steigt die gesamte Herzleistung um zirka 80 Prozent. „Ein gesundes Herz bewältigt diese Mehrbelastung in der Regel problemlos. Ein krankes Herz dagegen kommt schneller an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit“, erläutert von Kageneck.

Bei allen Herzkrankheiten: Plötzliche Abkühlung vermeiden
„Für alle Herzpatienten ist die plötzliche Abkühlung mit der Schwalldusche und im kalten Becken nach der Sauna absolutes Tabu“, warnt Kageneck. Durch das ruckartige Abkühlen ziehen sich alle maximal weitgestellten Blutgefäße im Haut- und Unterhautgewebe plötzlich zusammen und eine große Menge Blut wird in kürzester Zeit in das Körperzentrum verschoben. Dieses Volumen und der dabei massiv ansteigende Blutdruck belasten beim Abkühlen das Herz. „Patienten mit Herzschwäche, Herzkranzgefäßerkrankungen und Bluthochdruck würde das gefährden. Herzpatienten müssen sich daher nach Saunagängen langsam abkühlen, vorzugsweise durch Umhergehen in kühlen Räumen oder durch lauwarmes Duschen.“

Wie belastbar muss man sein?
Für Patienten mit Herzschwäche und alle anderen Herzpatienten ist ein Saunagang eine Belastung für das Herz von zirka 50 Watt, was einem schnelleren Gehen entspricht. „Bei Herzschwäche sollte daher eine Belastbarkeit von 50 Watt – besser sind 75 Watt – vorhanden sein. Und Temperaturen von 60 bis 70 Grad sollten zumindest in einer langen Eingewöhnungsphase an die Sauna nicht überschritten werden.“ Insbesondere Patienten mit Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen sollten auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr während ihres Saunabesuchs achten. Beim Schwitzen werden unter anderem Elektrolyte (Körpersalze) ausgeschieden, die eine wesentliche Rolle für den Herzrhythmus spielen. Dieser Verlust muss Dr. Kageneck zufolge dringend ausgeglichen werden.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

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Ohne Müdigkeit durchs Frühjahr

Steigende Temperaturen, längere Tage: Während die Natur beginnt, auf Frühling umzustellen, fühlen sich viele Menschen besonders müde und matt. Wie Sie Ihrem Körper, elanvoll ins Frühjahr zu starten.

Vielen Menschen macht die Umstellung vom Winter aufs Frühjahr körperlich zu schaffen. Werden die Tage heller und wärmer, weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt leicht. Dies kann zu Müdigkeit, Antriebsarmut, Gereiztheit oder Konzentrationsmangel führen. Zusätzlich spielen häufig die Hormone verrückt. Während im Winter das „Schlafhormon“ Melatonin den Ton angibt, produziert der Körper im Frühling verstärkt das „Glückshormon“ Serotonin. Es dauert einige Zeit, bis beide Hormone im Gleichgewicht sind. Bis sich die beiden Hormone neu organisiert haben, reagiert der Körper mit Müdigkeit und Stimmungsschwankungen. Doch dem sind Sie nicht hilflos ausgeliefert. Mit folgenden Tricks können Sie die Beschwerden lindern.

Den Kreislauf stärken
Morgendliche Wechselduschen stärken das Immunsystem und helfen dem Kreislauf auf die Sprünge. Denn der Kalt-Warm-Reiz trainiert die Gefäße: bei Kälte ziehen sie sich zusammen und der Blutdruck steigt, bei Wärme weiten sie sich und der Blutdruck sinkt. Beginnen Sie immer mit einem warmen Wasserstrahl und beenden Sie die Wechseldusche mit einem kalten. Führen Sie den Duschkopf zunächst an den Beinen entlang ‒ erst außen, dann innen. Arbeiten Sie sich anschließend mit dem Duschkopf am Körper hoch. Anwender sollten es jedoch nicht mit den Temperaturreizen übertreiben. Abhärtung ist gut, sollte aber stets erträglich sein.

Tipp: Wer sich mit Wechselduschen nicht anfreunden kann, profitiert vielleicht von einer Extraportion Sauerstoff: Morgendliche Atemübungen am offenen Fenster bringen ebenfalls auf Trab.

Ab nach draußen
Um Frühlingshormone freizusetzen, hilft vor allem eins: Raus an die frische Luft. Das fördert die Produktion von Vitamin D und des „Glückshormons“ Serotonin. Ob Spaziergang, Wandern, Joggen oder Radtour: Wenn Sie sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen, helfen Sie Ihrem Körper, sich schneller der geänderten Wetterlage anzupassen. Obendrein stärkt das die Abwehrkräfte und bringt Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung.

Tipp: Verlegen Sie Ihren Sport ins Freie. Während die kalte Luft im Winter zu sehr auf unsere Lunge drückte, ist ein mildes Lüftlein genau das Richtige.

Energiebomben auf dem Speisezettel
Wichtig ist auch die Versorgung mit ausreichend Nährstoffen. Setzen Sie viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch auf den Speisezettel. Diese Lebensmittel sind leicht und gesund. Denn sie führen dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu – und schließen damit einen Nährstoffmangel als Ursache der Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsprobleme aus.

Hinweis: Wenn Sie sich trotz viel Bewegung im Grünen und gesunder Ernährung länger als vier Wochen frühjahrsmüde fühlen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser klärt ab, ob eine organische Erkrankung hinter den Beschwerden steckt.

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Ohne Müdigkeit durchs Frühjahr

Ohne Müdigkeit durchs Frühjahr

Steigende Temperaturen, längere Tage: Während die Natur beginnt, auf Frühling umzustellen, fühlen sich viele Menschen besonders müde und matt. Wie Sie Ihrem Körper, elanvoll ins Frühjahr zu starten.

Vielen Menschen macht die Umstellung vom Winter aufs Frühjahr körperlich zu schaffen. Werden die Tage heller und wärmer, weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt leicht. Dies kann zu Müdigkeit, Antriebsarmut, Gereiztheit oder Konzentrationsmangel führen. Zusätzlich spielen häufig die Hormone verrückt. Während im Winter das „Schlafhormon“ Melatonin den Ton angibt, produziert der Körper im Frühling verstärkt das „Glückshormon“ Serotonin. Es dauert einige Zeit, bis beide Hormone im Gleichgewicht sind. Bis sich die beiden Hormone neu organisiert haben, reagiert der Körper mit Müdigkeit und Stimmungsschwankungen. Doch dem sind Sie nicht hilflos ausgeliefert. Mit folgenden Tricks können Sie die Beschwerden lindern.

Den Kreislauf stärken
Morgendliche Wechselduschen stärken das Immunsystem und helfen dem Kreislauf auf die Sprünge. Denn der Kalt-Warm-Reiz trainiert die Gefäße: bei Kälte ziehen sie sich zusammen und der Blutdruck steigt, bei Wärme weiten sie sich und der Blutdruck sinkt. Beginnen Sie immer mit einem warmen Wasserstrahl und beenden Sie die Wechseldusche mit einem kalten. Führen Sie den Duschkopf zunächst an den Beinen entlang ‒ erst außen, dann innen. Arbeiten Sie sich anschließend mit dem Duschkopf am Körper hoch. Anwender sollten es jedoch nicht mit den Temperaturreizen übertreiben. Abhärtung ist gut, sollte aber stets erträglich sein.

Tipp: Wer sich mit Wechselduschen nicht anfreunden kann, profitiert vielleicht von einer Extraportion Sauerstoff: Morgendliche Atemübungen am offenen Fenster bringen ebenfalls auf Trab.

Ab nach draußen
Um Frühlingshormone freizusetzen, hilft vor allem eins: Raus an die frische Luft. Das fördert die Produktion von Vitamin D und des „Glückshormons“ Serotonin. Ob Spaziergang, Wandern, Joggen oder Radtour: Wenn Sie sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen, helfen Sie Ihrem Körper, sich schneller der geänderten Wetterlage anzupassen. Obendrein stärkt das die Abwehrkräfte und bringt Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung.

Tipp: Verlegen Sie Ihren Sport ins Freie. Während die kalte Luft im Winter zu sehr auf unsere Lunge drückte, ist ein mildes Lüftlein genau das Richtige.

Energiebomben auf dem Speisezettel
Wichtig ist auch die Versorgung mit ausreichend Nährstoffen. Setzen Sie viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch auf den Speisezettel. Diese Lebensmittel sind leicht und gesund. Denn sie führen dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu – und schließen damit einen Nährstoffmangel als Ursache der Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsprobleme aus.

Hinweis: Wenn Sie sich trotz viel Bewegung im Grünen und gesunder Ernährung länger als vier Wochen frühjahrsmüde fühlen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser klärt ab, ob eine organische Erkrankung hinter den Beschwerden steckt.

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Ohne Müdigkeit durchs Frühjahr

Ohne Müdigkeit durchs Frühjahr

Steigende Temperaturen, längere Tage: Während die Natur beginnt, auf Frühling umzustellen, fühlen sich viele Menschen besonders müde und matt. Wie Sie Ihrem Körper, elanvoll ins Frühjahr zu starten.

Vielen Menschen macht die Umstellung vom Winter aufs Frühjahr körperlich zu schaffen. Werden die Tage heller und wärmer, weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt leicht. Dies kann zu Müdigkeit, Antriebsarmut, Gereiztheit oder Konzentrationsmangel führen. Zusätzlich spielen häufig die Hormone verrückt. Während im Winter das „Schlafhormon“ Melatonin den Ton angibt, produziert der Körper im Frühling verstärkt das „Glückshormon“ Serotonin. Es dauert einige Zeit, bis beide Hormone im Gleichgewicht sind. Bis sich die beiden Hormone neu organisiert haben, reagiert der Körper mit Müdigkeit und Stimmungsschwankungen. Doch dem sind Sie nicht hilflos ausgeliefert. Mit folgenden Tricks können Sie die Beschwerden lindern.

Den Kreislauf stärken
Morgendliche Wechselduschen stärken das Immunsystem und helfen dem Kreislauf auf die Sprünge. Denn der Kalt-Warm-Reiz trainiert die Gefäße: bei Kälte ziehen sie sich zusammen und der Blutdruck steigt, bei Wärme weiten sie sich und der Blutdruck sinkt. Beginnen Sie immer mit einem warmen Wasserstrahl und beenden Sie die Wechseldusche mit einem kalten. Führen Sie den Duschkopf zunächst an den Beinen entlang ‒ erst außen, dann innen. Arbeiten Sie sich anschließend mit dem Duschkopf am Körper hoch. Anwender sollten es jedoch nicht mit den Temperaturreizen übertreiben. Abhärtung ist gut, sollte aber stets erträglich sein.

Tipp: Wer sich mit Wechselduschen nicht anfreunden kann, profitiert vielleicht von einer Extraportion Sauerstoff: Morgendliche Atemübungen am offenen Fenster bringen ebenfalls auf Trab.

Ab nach draußen
Um Frühlingshormone freizusetzen, hilft vor allem eins: Raus an die frische Luft. Das fördert die Produktion von Vitamin D und des „Glückshormons“ Serotonin. Ob Spaziergang, Wandern, Joggen oder Radtour: Wenn Sie sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen, helfen Sie Ihrem Körper, sich schneller der geänderten Wetterlage anzupassen. Obendrein stärkt das die Abwehrkräfte und bringt Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung.

Tipp: Verlegen Sie Ihren Sport ins Freie. Während die kalte Luft im Winter zu sehr auf unsere Lunge drückte, ist ein mildes Lüftlein genau das Richtige.

Energiebomben auf dem Speisezettel
Wichtig ist auch die Versorgung mit ausreichend Nährstoffen. Setzen Sie viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch auf den Speisezettel. Diese Lebensmittel sind leicht und gesund. Denn sie führen dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu – und schließen damit einen Nährstoffmangel als Ursache der Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsprobleme aus.

Hinweis: Wenn Sie sich trotz viel Bewegung im Grünen und gesunder Ernährung länger als vier Wochen frühjahrsmüde fühlen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser klärt ab, ob eine organische Erkrankung hinter den Beschwerden steckt.

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Ohne Müdigkeit durchs Frühjahr

Ohne Müdigkeit durchs Frühjahr

Steigende Temperaturen, längere Tage: Während die Natur beginnt, auf Frühling umzustellen, fühlen sich viele Menschen besonders müde und matt. Wie Sie Ihrem Körper, elanvoll ins Frühjahr zu starten.

Vielen Menschen macht die Umstellung vom Winter aufs Frühjahr körperlich zu schaffen. Werden die Tage heller und wärmer, weiten sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt leicht. Dies kann zu Müdigkeit, Antriebsarmut, Gereiztheit oder Konzentrationsmangel führen. Zusätzlich spielen häufig die Hormone verrückt. Während im Winter das „Schlafhormon“ Melatonin den Ton angibt, produziert der Körper im Frühling verstärkt das „Glückshormon“ Serotonin. Es dauert einige Zeit, bis beide Hormone im Gleichgewicht sind. Bis sich die beiden Hormone neu organisiert haben, reagiert der Körper mit Müdigkeit und Stimmungsschwankungen. Doch dem sind Sie nicht hilflos ausgeliefert. Mit folgenden Tricks können Sie die Beschwerden lindern.

Den Kreislauf stärken
Morgendliche Wechselduschen stärken das Immunsystem und helfen dem Kreislauf auf die Sprünge. Denn der Kalt-Warm-Reiz trainiert die Gefäße: bei Kälte ziehen sie sich zusammen und der Blutdruck steigt, bei Wärme weiten sie sich und der Blutdruck sinkt. Beginnen Sie immer mit einem warmen Wasserstrahl und beenden Sie die Wechseldusche mit einem kalten. Führen Sie den Duschkopf zunächst an den Beinen entlang ‒ erst außen, dann innen. Arbeiten Sie sich anschließend mit dem Duschkopf am Körper hoch. Anwender sollten es jedoch nicht mit den Temperaturreizen übertreiben. Abhärtung ist gut, sollte aber stets erträglich sein.

Tipp: Wer sich mit Wechselduschen nicht anfreunden kann, profitiert vielleicht von einer Extraportion Sauerstoff: Morgendliche Atemübungen am offenen Fenster bringen ebenfalls auf Trab.

Ab nach draußen
Um Frühlingshormone freizusetzen, hilft vor allem eins: Raus an die frische Luft. Das fördert die Produktion von Vitamin D und des „Glückshormons“ Serotonin. Ob Spaziergang, Wandern, Joggen oder Radtour: Wenn Sie sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen, helfen Sie Ihrem Körper, sich schneller der geänderten Wetterlage anzupassen. Obendrein stärkt das die Abwehrkräfte und bringt Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung.

Tipp: Verlegen Sie Ihren Sport ins Freie. Während die kalte Luft im Winter zu sehr auf unsere Lunge drückte, ist ein mildes Lüftlein genau das Richtige.

Energiebomben auf dem Speisezettel
Wichtig ist auch die Versorgung mit ausreichend Nährstoffen. Setzen Sie viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch auf den Speisezettel. Diese Lebensmittel sind leicht und gesund. Denn sie führen dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu – und schließen damit einen Nährstoffmangel als Ursache der Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsprobleme aus.

Hinweis: Wenn Sie sich trotz viel Bewegung im Grünen und gesunder Ernährung länger als vier Wochen frühjahrsmüde fühlen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser klärt ab, ob eine organische Erkrankung hinter den Beschwerden steckt.

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Ohne Müdigkeit durchs Frühjahr

Kortison in der Selbstmedikation

Bei der Anwendung von Kortison fürchten viele Anwender Nebenwirkungen. Ob die Sorge bei der Selbstmedikation berechtigt ist, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen.

Kortison ist ein körpereigenes Hormon, das viele Funktionen im Körper steuert und wichtig für die Immunfunktion ist. Bei richtiger Anwendung und in der passenden Dosierung sind verschreibungsfreie kortisonhaltige Salben, Cremes oder Nasensprays aus der Apotheke sehr gut verträglich. Da der Wirkstoff in der Selbstmedikation praktisch nur äußerlich angewendet wird, kann er gar nicht oder in nur geringen Mengen in den Blutkreislauf gelangen. Woher kommt also die Angst vor Nebenwirkungen? Im Gegensatz zu modernen Therapien wurde Kortison früher oft zu hoch dosiert und zu lange angewendet. Nebenwirkungen wie das Vollmondgesicht waren die Folge. Auch wenn diese bei inzwischen weniger wahrscheinlich sind, halten sich die Vorurteile gegen den entzündungshemmenden und immunsuppressiven Wirkstoff bis heute hartnäckig.

Kortisonhaltiges Nasenspray bei Heuschnupfen
Nasensprays, die Kortison enthalten, wirken lokal entzündungshemmend und antiallergisch. Deshalb können sie Heuschnupfensymptome lindern. Diese Nasensprays dürfen im Rahmen der Selbstmedikation nur nach vorheriger Diagnose durch einen Arzt angewendet werden. Damit der Sprühstoß auf der Nasenschleimhaut effektiv wirkt, am besten das Spray mit der rechten Hand in das linke Nasenloch und in das rechte Nasenloch mit der linken Hand einsprühen.

Cremes & Co. bringen Linderung von außen
Bei leichten bis mäßig stark ausgeprägten entzündlichen, allergischen, juckenden oder geschwollenen Hauterkrankungen können kortisonhaltige Cremes und Salben eingesetzt werden. Die betroffene Hautfläche sollte in der Selbstmedikation jedoch nicht mehr als ein Zehntel der Körperoberfläche ausmachen. Das entspricht etwa der Fläche eines Arms oder Unterschenkels. Die Zubereitung wird ein- bis zweimal täglich aufgetragen. Der Anwendungszeitraum sollte bei einem 0,25-prozentigen Dermatikum vier Wochen, bei einer höher konzentrierten Zubereitung von 0,5 Prozent zwei Wochen nicht überschreiten. Darüber hinaus ist es unbedingt empfehlenswert, sich in der Apotheke die verschiedenen Produkte erklären zu lassen.

Wann lieber auf Kortison verzichten?
Kortisonhaltige Zubereitungen dürfen nicht immer angewendet werden. Das gilt zum Beispiel bei offenen oder infektiösen Wunden, Pilzbefall und Akne. Bei Kindern unter sechs Jahren darf eine Therapie mit kortisonhaltigen Zubereitungen nur wie vom Arzt verordnet durchgeführt werden. Sind Betroffene nicht sicher, ob ein Präparat mit Kortison für die Selbstbehandlung geeignet ist, berät der Apotheker.

Quelle: Apothekerkammer Niedersachsen

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Kortison in der Selbstmedikation

Verspannungen vorbeugen

Schmerzen im Rücken oder in der Schulter treffen nahezu Jeden hin und wieder. Doch mit einfachen Verhaltensregeln lassen sich Verspannungen vorbeugen. Was Sie für Ihre Muskeln tun können.

Nahezu jeder leidet im Laufe seines Lebens mehrmals unter schmerzhaften Verspannungen. Häufig kommt es im Bereich der Schulter und des Rückens durch einseitige und starre Haltungen zu einer Minderdurchblutung und damit zu einer Unterversorgung der Muskulatur mit Sauerstoff. „Dies erhöht die Grundspannung des Muskels und führt damit zu mehr oder weniger schmerzhaften Verspannungen“, erklärt Haag von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). „Besonders langes Sitzen vor dem Computer und im Auto, aber auch genereller Bewegungsmangel sind Risikofaktoren, da die Muskulatur hier für einen längeren Zeitraum nur unzureichend aktiviert wird.“

Normalerweise klingen Verspannungen nach einigen Tagen von alleine wieder ab. Sollte der Zustand jedoch länger als eine Woche anhalten, große Schmerzen verursachen oder regelmäßig wiederkehren, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Das können Sie selbst für sich tun

  • Bewegung: Bewegen Sie sich ausreichend, gerade auch im Arbeitsalltag. Dabei gilt es vor allem, regelmäßig aktive Bewegungspausen einzulegen, also zum Beispiel beim Telefonieren aufzustehen. Ein Spaziergang in der Mittagspause, ein Meeting im Stehen oder hin und wieder ein paar einfache Dehn- und Streckübungen können dabei helfen, lästigen Verspannungen vorzubeugen.
  • Ausgleich: Sorgen Sie für einen Ausgleich zum stressigen Alltag. Dabei kann es auch helfen, ein Entspannungsverfahren zu erlernen, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.
  • Selbstmassage: Streichen Sie mit sanftem Druck über die schmerzende Stelle und versuchen Sie dabei, dem betroffenen Muskel zu folgen. Dort, wo die Verspannung am größten ist, können Sie mit kleinen kreisenden Bewegungen die Massage intensivieren.
  • Wärme: Tun Sie sich mit einer „heißen Rolle“ mal etwas Gutes. Falten Sie ein Handtuch der Länge nach und rollen es anschließend fest zusammen. Dann gießen Sie ins Innere des Handtuchs langsam heißes Wasser. Warten Sie kurz, bis die Wärme des Wassers nach außen dringt und legen Sie sich dann entspannt auf die wärmende Nackenrolle. Darüber hinaus kann auch ein heißes Bad für Linderung sorgen.

Quelle: Kaufmännischen Krankenkasse (K

 

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Verspannungen vorbeugen

Verspannungen vorbeugen

Schmerzen im Rücken oder in der Schulter treffen nahezu Jeden hin und wieder. Doch mit einfachen Verhaltensregeln lassen sich Verspannungen vorbeugen. Was Sie für Ihre Muskeln tun können.

Nahezu jeder leidet im Laufe seines Lebens mehrmals unter schmerzhaften Verspannungen. Häufig kommt es im Bereich der Schulter und des Rückens durch einseitige und starre Haltungen zu einer Minderdurchblutung und damit zu einer Unterversorgung der Muskulatur mit Sauerstoff. „Dies erhöht die Grundspannung des Muskels und führt damit zu mehr oder weniger schmerzhaften Verspannungen“, erklärt Haag von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). „Besonders langes Sitzen vor dem Computer und im Auto, aber auch genereller Bewegungsmangel sind Risikofaktoren, da die Muskulatur hier für einen längeren Zeitraum nur unzureichend aktiviert wird.“

Normalerweise klingen Verspannungen nach einigen Tagen von alleine wieder ab. Sollte der Zustand jedoch länger als eine Woche anhalten, große Schmerzen verursachen oder regelmäßig wiederkehren, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Das können Sie selbst für sich tun

  • Bewegung: Bewegen Sie sich ausreichend, gerade auch im Arbeitsalltag. Dabei gilt es vor allem, regelmäßig aktive Bewegungspausen einzulegen, also zum Beispiel beim Telefonieren aufzustehen. Ein Spaziergang in der Mittagspause, ein Meeting im Stehen oder hin und wieder ein paar einfache Dehn- und Streckübungen können dabei helfen, lästigen Verspannungen vorzubeugen.
  • Ausgleich: Sorgen Sie für einen Ausgleich zum stressigen Alltag. Dabei kann es auch helfen, ein Entspannungsverfahren zu erlernen, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.
  • Selbstmassage: Streichen Sie mit sanftem Druck über die schmerzende Stelle und versuchen Sie dabei, dem betroffenen Muskel zu folgen. Dort, wo die Verspannung am größten ist, können Sie mit kleinen kreisenden Bewegungen die Massage intensivieren.
  • Wärme: Tun Sie sich mit einer „heißen Rolle“ mal etwas Gutes. Falten Sie ein Handtuch der Länge nach und rollen es anschließend fest zusammen. Dann gießen Sie ins Innere des Handtuchs langsam heißes Wasser. Warten Sie kurz, bis die Wärme des Wassers nach außen dringt und legen Sie sich dann entspannt auf die wärmende Nackenrolle. Darüber hinaus kann auch ein heißes Bad für Linderung sorgen.

Quelle: Kaufmännischen Krankenkasse (K

 

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Verspannungen vorbeugen

Schmerzen im Rücken oder in der Schulter treffen nahezu Jeden hin und wieder. Doch mit einfachen Verhaltensregeln lassen sich Verspannungen vorbeugen. Was Sie für Ihre Muskeln tun können.

Nahezu jeder leidet im Laufe seines Lebens mehrmals unter schmerzhaften Verspannungen. Häufig kommt es im Bereich der Schulter und des Rückens durch einseitige und starre Haltungen zu einer Minderdurchblutung und damit zu einer Unterversorgung der Muskulatur mit Sauerstoff. „Dies erhöht die Grundspannung des Muskels und führt damit zu mehr oder weniger schmerzhaften Verspannungen“, erklärt Haag von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). „Besonders langes Sitzen vor dem Computer und im Auto, aber auch genereller Bewegungsmangel sind Risikofaktoren, da die Muskulatur hier für einen längeren Zeitraum nur unzureichend aktiviert wird.“

Normalerweise klingen Verspannungen nach einigen Tagen von alleine wieder ab. Sollte der Zustand jedoch länger als eine Woche anhalten, große Schmerzen verursachen oder regelmäßig wiederkehren, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Das können Sie selbst für sich tun

  • Bewegung: Bewegen Sie sich ausreichend, gerade auch im Arbeitsalltag. Dabei gilt es vor allem, regelmäßig aktive Bewegungspausen einzulegen, also zum Beispiel beim Telefonieren aufzustehen. Ein Spaziergang in der Mittagspause, ein Meeting im Stehen oder hin und wieder ein paar einfache Dehn- und Streckübungen können dabei helfen, lästigen Verspannungen vorzubeugen.
  • Ausgleich: Sorgen Sie für einen Ausgleich zum stressigen Alltag. Dabei kann es auch helfen, ein Entspannungsverfahren zu erlernen, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.
  • Selbstmassage: Streichen Sie mit sanftem Druck über die schmerzende Stelle und versuchen Sie dabei, dem betroffenen Muskel zu folgen. Dort, wo die Verspannung am größten ist, können Sie mit kleinen kreisenden Bewegungen die Massage intensivieren.
  • Wärme: Tun Sie sich mit einer „heißen Rolle“ mal etwas Gutes. Falten Sie ein Handtuch der Länge nach und rollen es anschließend fest zusammen. Dann gießen Sie ins Innere des Handtuchs langsam heißes Wasser. Warten Sie kurz, bis die Wärme des Wassers nach außen dringt und legen Sie sich dann entspannt auf die wärmende Nackenrolle. Darüber hinaus kann auch ein heißes Bad für Linderung sorgen.

Quelle: Kaufmännischen Krankenkasse (K

 

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Früherkennung fürs Auge

Viele Augenkrankheiten beginnen schleichend und ohne Symptome. Früh erkannt sind die Heilungschancen jedoch am besten. Welche Früherkennungsuntersuchungen Augenärzte empfehlen.

Test auf Sehschwäche bei Kindern
Damit sich das Sehvermögen bei Kindern optimal entwickelt, sollten alle Kinder spätestens um den dritten Geburtstag herum einmal augenärztlich untersucht werden. Stellt der Augenarzt dabei eine Fehlsichtigkeit oder Schielen fest, kann dies frühzeitig behandelt werden. Bleiben ein Sehfehler oder auch ein schwaches Schielen bei Kindern längere Zeit unentdeckt, besteht die Gefahr, dass ein Auge nicht die volle Sehkraft erreichen kann, weil der Seheindruck im Gehirn nicht korrekt verarbeitet wird. „Bei den Einschulungsuntersuchungen durch die Gesundheitsämter weisen sechs Prozent der Kinder, die vor dem dritten Geburtstag nicht augenärztlich untersucht wurden, eine einseitige Sehschwäche auf“, berichtet Dr. Ludger Wollring, Pressesprecher des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA).

Wenn in der Familie bereits Sehfehler bekannt oder das Kind deutlich schielt sind, ist eine Untersuchung bereits im Alter von sechs Monaten zu empfehlen. Zu einer frühen Augenuntersuchung raten Experten auch bei Frühgeborenen.

Früherkennung des Glaukoms (Grüner Star)
Der Grüne Star ist eine tückische Krankheit, bei der nach und nach die Fasern des Sehnervs absterben. Dadurch entstehen, vom Rand her beginnend, Ausfälle im Gesichtsfeld. Betroffene verspüren keine Schmerzen und bemerken selbst in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit keine Symptome, da das andere Auge die Defizite ausgleicht. Blinde Flecken werden nicht als „schwarze Löcher“ wahrgenommen, sondern das Gehirn erstellt ein möglichst homogenes Bild aufgrund der vorhandenen Sehinformationen. Erst wenn der größte Teil des Sehnervs unwiederbringlich zerstört ist, werden die entstehenden blinden Flecken im Gesichtsfeld bemerkt.

Rechtzeitig erkannt, lässt sich das Glaukom mit Augentropfen, Lasereingriffen oder Operationen gut behandeln. Deshalb sind ab dem 40. Lebensjahr regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen ratsam. Dabei untersucht der Augenarzt den Sehnervenkopf am Augenhintergrund auf Auffälligkeiten und misst der Augeninnendruck. Er ist neben dem Alter ein wichtiger Risikofaktor. Menschen mit dunkler Hautfarbe wird die Untersuchung bereits ab dem 30. Lebensjahr empfohlen, da sie häufiger an einem Glaukom erkranken. Auch Menschen, deren Verwandte 1. Grades unter einem Glaukom leiden, sollten sich schon in jüngeren Jahren regelmäßig untersuchen lassen.

Untersuchung der Netzhaut bei Kurzsichtigkeit
Kurzsichtige Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Netzhautablösungen. Deshalb sollten Patienten mit einer Kurzsichtigkeit ab -3 Dioptrien ihre Netzhaut jährlich untersuchen lassen. Für diese Untersuchung wird die Pupille mit Augentropfen erweitert. Danach kann man für einige Stunden nicht scharf sehen, so dass nach der Untersuchung Autofahren zunächst nicht möglich ist.

Früherkennung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD)
Bei der AMD sterben nach und nach die lichtempfindlichen Zellen in der Netzhautmitte ab. In einigen Fällen wachsen zudem krankhafte Gefäße im Bereich der Netzhautmitte, aus denen Feuchtigkeit austritt, was den Krankheitsprozess erheblich beschleunigt. Diese feuchte Form der AMD lässt sich mit Medikamentengaben ins Augeninnere behandeln – je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser sind die Erfolgsaussichten. Deshalb empfiehlt der BVA allen Menschen ab dem Alter von 60 Jahren regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen.

Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer
Im Straßenverkehr sind wir besonders auf die Leistungsfähigkeit unserer Augen angewiesen. Dabei spielt nicht nur die zentrale Sehschärfe eine Rolle. Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen ist ebenso wichtig wie ein intaktes Gesichtsfeld. Diese und weitere Aspekte werden bei einem Augenarzt-Check für Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. Augenärzte empfehlen diesen Test allen Verkehrsteilnehmern ab dem 40. Lebensjahr.

Quelle: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA)

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Früherkennung fürs Auge
19.02.2018
Depression Große Wissenslücken
Zum Thema Depression kursieren viele Mythen, zeigt eine Befragung
Thinkstock/Wavebreak Media
Die Wissenslücken zu Depressionen sind groß: Fast jeder fünfte Deutsche glaubt, dass "Schokolade essen" oder "sich zusammenreißen" ein geeignetes Mittel dagegen sei. Das zeigt eine Befragung von 2000 Personen für das "Deutschland-Barometer Depression". Die richtige Behandlung sind jedoch Anti­depressiva und/oder Psychotherapie. Die Bundesbürger schätzen auch die Entstehung falsch ein. Belastende Lebensereignisse werden über-, biologische Ursachen unterschätzt. Nur zwei Drittel wissen, dass während der Erkrankung der Stoffwechsel im Gehirn gestört ist, und nur 63 Prozent kennen die Bedeutung der Gene dafür. Etwa 5,3 Millionen Menschen erkranken hierzulande jährlich an Depression.

18.02.2018
Medikamente Schmerzen trotz Schmerzmittel
Was zu tun ist, wenn Medikamente Schmerzen nicht mehr ausreichend bekämpfen
iStockphoto/SnowWhiteImages
Viele Patienten mit chronischen Schmerzen nehmen Arzneimittel regelmäßig und vorbeugend. Was aber tun, wenn dennoch starke Beschwerden auftreten? Besprechen Sie mit Ihrem Arzt einen Notfallplan für den Fall, dass trotz Medikament Schmerzen auftreten. Keineswegs dürfen Sie eigenmächtig eine zweite Dosis des Mittels einnehmen. Viele ­Produkte setzen den Wirkstoff langsam über längere Zeit frei. Ein solches Retard- oder Depot-Präparat wirkt im Akutfall nicht schnell genug. Bei doppelter ­Einnahme drohen jedoch starke Nebenwirkungen.

17.02.2018
Medikamente Schmerzen trotz Schmerzmittel
Was zu tun ist, wenn Medikamente Schmerzen nicht mehr ausreichend bekämpfen
iStockphoto/SnowWhiteImages
Viele Patienten mit chronischen Schmerzen nehmen Arzneimittel regelmäßig und vorbeugend. Was aber tun, wenn dennoch starke Beschwerden auftreten? Besprechen Sie mit Ihrem Arzt einen Notfallplan für den Fall, dass trotz Medikament Schmerzen auftreten. Keineswegs dürfen Sie eigenmächtig eine zweite Dosis des Mittels einnehmen. Viele ­Produkte setzen den Wirkstoff langsam über längere Zeit frei. Ein solches Retard- oder Depot-Präparat wirkt im Akutfall nicht schnell genug. Bei doppelter ­Einnahme drohen jedoch starke Nebenwirkungen.

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