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Notfallausweis für Herzpatienten

Herzprobleme können sich schnell zum medizinischen Notfall ausweiten. Mit dem Notfallausweis im Geldbeutel steigen die Überlebenschancen von gefährdeten Patienten, weshalb nun eine neue Auflage des Ausweises kostenlos verfügbar ist.

Etwa sechs Millionen Menschen leiden hierzulande an der koronaren Herzkrankheit (KHK), einer Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Die Deutsche Herzstiftung rät Herzpatienten daher, stets einen Notfallausweis mit sich zu führen. Nachdem der kostenlose Ausweis in den vergangenen Jahren mehr als eine Million Abnehmer gefunden hat, ist nun eine Neuauflage verfügbar. Diese berücksichtigt aktuelle Anforderungen hinsichtlich neuer Gerinnungshemmer und Implantate (Klappenersatz, Gefäßstütze/Stent, implantierbarer Defibrillator).

Im Geldbeutel schauen Notfallmediziner zuerst nach
„Bei Herznotfällen zählt jede Minute. Hat der Notarzt sofort alle erforderlichen Daten zur Herzerkrankung des Patienten vor sich, lässt sich eine deutlich bessere Notfallbehandlung erreichen und viele Komplikationen bis hin zum Tod können vermieden werden“, erklärt Prof. Günter Görge vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Der Notfallmediziner betont, dass jeder Herzpatient seinen Notfallausweis im Geldbeutel tragen sollte. Dort schauen Notärzte in der Regel zuerst nach.

Auch für den Auslandsaufenthalt geeignet
Auf dem Notfallausweis sind unter anderem Vorbehandlungen, Begleiterkrankungen und eingenommene Medikamente des Patienten aufgelistet. Da er auf Deutsch und Englisch abgefasst ist, eignet sich der Ausweis auch für den Auslandsaufenthalt. Er kann kostenfrei hier, per Telefon unter 069 955128400 oder per E-Mail unter bestellung@herzstiftung.de angefordert werden.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

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Notfallausweis für Herzpatienten

Hilfe bei Pollenallergie

Im Frühling blüht ihnen wieder etwas – den Allergikern. Mit den richtigen Vorkehrungsmaßnahmen kommen die Betroffenen besser durch die Pollen-Saison. In einigen Fällen können sie ihre Pollenallergie dauerhaft heilen.

Die goldene Regel bei allergischen Erkrankungen lautet: Auslöser meiden. Wann die Pollen verstärkt schwärmen, verraten Pollenkalender und Wetterdienst. An den belastungsfreien Tagen, vor allem nach einem Regenguss, darf aber die Bewegung an der frischen Luft nicht zu kurz kommen. Denn leichte, sportliche Aktivität verbessert die Konstitution der Allergiker. Bei hoher Pollenbelastung verlegen die Allergiegeplagten das Training am besten in eine Sporthalle.

Halten Sie ihr Heim pollenfrei
Erfahrene Allergiker verbannen Staubfänger aus dem Raum, staubsaugen täglich und wischen häufig. Damit sie keine Pollen in die eigenen vier Wände tragen, waschen sie jeden Abend ihre Haare und tragen ihre Kleidung nur einen Tag. Beim Lüften hält ein Pollenschutzvlies die Pollen fern. Ebenfalls empfehlenswert sind Pollenschutzfilter für Staubsauger und Auto.

Verschaffen Sie sich Linderung
Die Apotheke hält viele freiverkäufliche Medikamente für Allergiker bereit. Visköse Augentropfen und Kühlkompressen erweisen sich als Wohltat für rote, juckende Augen. Bei stärkeren Beschwerden helfen antiallergische Augentropfen. Abschwellende Augentropfen sind ungeeignet. Ist die Nase betroffen, kommen je nach Stärke der Beschwerden Nasensalben, antiallergische oder kortisonhaltige Nasensprays zum Einsatz. Auch Nasenduschen leisten Allergikern gut Dienste. Allergietabletten wirken gleichzeitig auf sämtliche Symptome.

Behandeln Sie die Pollenallergie mit einer Hyposensibilisierung
Eine Hyposensibilisierung befreit 80 Prozent der Anwender von ihrer Allergie. Hierzu setzt sich der Patient immer höheren Dosen des Allergens aus, bis der Körper sich gewöhnt und nicht mehr reagiert. Die Therapie findet über mehrere Jahre in der pollenfreien Zeit statt.

Quelle: Apothekerkammer Niedersachsen

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Hilfe bei Pollenallergie

Frühzeitige Wehen

Frühzeitige Wehen sind ein ernstzunehmendes Signal. Sie erfordern weiterführende Untersuchungen und spezielle Vorkehrungsmaßnahmen. Nur so lässt sich eine Frühgeburt verhindern.

Diagnosemethoden bei drohender Frühgeburt
Viele werdende Mütter beobachten im Laufe ihrer Schwangerschaft, wie sich ihr Bauch verhärtet und zusammenzieht. Gefährlich wird es erst, wenn die an sich harmlosen Kontraktionen in frühzeitige Wehen übergehen und sich eine Frühgeburt ankündigt. Ein Wehenschreiber erkennt frühzeitige Wehen an der Muskelaktivität von Bauchdecke und Gebärmutter. Doch sein Urteil fällt je nach Dicke der Bauchdecke unterschiedlich aus. Aussagekräftiger für den Geburtszeitpunkt ist die Länge und Weite des Gebärmutterhalses. Ergänzend erfasst ein biochemischer Test Schwangerschaftshormone der Gebärmutterschleimhaut, die kurz vor der Geburt auf den Muttermund übergehen. Fällt der Test negativ aus, ist in den nächsten 1 bis 2 Wochen keine Geburt zu erwarten.

Geeignete Vorkehrungsmaßnahmen
Frühzeitige Wehen sind ein Signal für die Mutter, Stress und körperliche Anstrengungen zu meiden und auf Reisen zu verzichten. „In frühen Schwangerschaftswochen kann man noch versuchen, einen operativen Verschluss des Muttermundes durchzuführen, allerdings nur wenn keine Wehen vorhanden sind“, erklärt Prof. Seelbach-Göbel, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Ist der Muttermund schon deutlich erweitert, lässt sich die Geburt nur noch hinauszögern, etwa mithilfe wehenhemmender Medikamente oder der örtlichen Anwendung von Progesteron. Zusätzlich erhält die Schwangere eine Spritze, welche die Lungenreifung des Kindes vorantreibt. Im Falle einer Infektion kommen Antibiotika zum Einsatz.

Frühzeitige Wehen erfordern erhöhte Handlungsbereitschaft
„Eine Schwangere, bei der sich eine zu frühe Geburt abzeichnet, sollte rechtzeitig vorbereitet sein“, warnt Prof. Seelbach-Göbel. Das hat zwei Gründe: Zum einen verlaufen Frühgeburten meist schneller. Zum anderen sollte die Geburt in einem Perinatalzentrum mit speziell ausgebildeten Kinderärzten erfolgen. Das bedeutet häufig längere Anfahrtswege.

Quelle: Frauenärzte im Netz

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Frühzeitige Wehen

Nierengesundheit bei Diabetes

Diabetes, Nierenschäden und Bluthochdruck – diese drei Erkrankungen gehen eine gefährliche Dreiecksbeziehung ein. Deshalb sollten Diabetiker rechtzeitig an ihre Nierengesundheit denken und regelmäßig Nierenfunktion sowie Bluthochdruck überprüfen lassen.

Die Niere ist die Achillessehne der Diabetiker. In Deutschland leiden derzeit 20.000 Diabetiker an Nierenkrankheiten. Damit rangieren Nierenschäden auf Platz zwei der Diabetesspätfolgen. Auf den Dialysestationen und bei den Nierentransplantationen bilden Diabetiker sogar die größte Patientengruppe.

Die diabetische Nephropathie
Wenn Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte die feinen Blutgefäße der Nieren schädigen, kommt es zur diabetischen Nephropathie. Die Nierenleistung sinkt, der Blutdruck steigt weiter an und die Blutfette nehmen zu. „Die ersten Schäden zeigen sich darin, dass die Nieren nicht mehr präzise filtern und Eiweiß über den Urin verloren geht“, erläutert Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Diabetes-Hilfe.

Jährlich Nierenfunktion überprüfen
„Um mögliche Nierenfunktionseinschränkungen frühzeitig zu erkennen, sollten Menschen mit Diabetes mindestens einmal jährlich ihren Urin auf seinen Albumingehalt hin untersuchen lassen“, empfiehlt Dr. Kröger. Doch nicht immer geht eine Nephropathie mit erhöhten Albuminwerten einher. Deshalb lohnt es sich, ergänzend die Glomeruläre Filtrationsrate (GFR) der Niere zu bestimmen, rät der Urologe. Sie ist ein wichtiger Richtwert für die Nierenfunktion.

Bluthochdruck und Diabetes beeinträchtigen die Nierengesundheit
Diabetes, Bluthochdruck und Nephropathie bilden ein gefährliches Trio. Bluthochdruck und Diabetes begünstigen eine Nephropathie. Die Nephropathie wiederum erhöht das Risiko für Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauferkrankungen. Daher empfiehlt Dr. Kröger, neben dem Blutzucker auch den Blutdruck im Blick zu behalten. Diabetiker mit Nephropathie nehmen am besten so früh wie möglich die Hilfe eines Nephrologen in Anspruch.

Quelle: Deutsche Diabetes-Hilfe

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Nierengesundheit bei Diabetes

Weltbeste Versorgung bei Schlaganfall

Deutschland ist Weltmeister – bei der Behandlung von Menschen mit Schlaganfall. Bundesweit finden sich über 300 zertifizierte Stroke Units. Die Spezialeinrichtungen bieten eine schnelle Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau.

Bei einem Schlaganfall steht viel auf dem Spiel: Die Blutversorgung bestimmter Gehirnareale stockt und innerhalb kürzester Zeit gehen Nervenzellen an Sauerstoffmangel zugrunde. Oft hilft eine Lyse-Therapie.  Hierzu bekommt der Betroffene eine Infusion verabreicht, die das Gerinnsel auflöst. Dieser Eingriff stellt hohe Anforderungen an den behandelnden Arzt. Deshalb erfolgt er am besten auf einer Stroke Unit – das heißt einer Krankenhausstation, die auf Schlaganfall-Patienten spezialisiert ist. „Selbst schwere Krankheitsfälle können hier auf hohem internationalen Niveau und mit großen Erfolgsaussichten behandelt werden,“ betont Dr. Michael Brinkmeier, Vorstand der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Stroke Units mit überregionalem Rang
Für das Niveau der Stroke Units sorgen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Unlängst zertifizierten sie in Deutschland die 300. Stroke Unit. Einige haben überregionalen Rang. „Wichtig für die Zertifizierung zu einer überregionalen Stroke Unit ist unter anderem, dass mindestens zwei Neuro-Interventionalisten vor Ort sind, die eine […] Thrombektomie – anbieten können“, erklärt Prof. Wolf-Rüdiger Schäbitz, Pressesprecher der DSG. Bei der Thrombektomie führt der Arzt einen Katheter durch die Leistenarterie und zieht den Blutpfropf mithilfe eines Stents heraus. Das moderne Verfahren eignet sich sogar zur Behandlung schwerer Schlaganfälle.

Flächendeckendes Netz für Patienten mit Schlaganfall
Die 300 zertifizierten Stroke Units bieten eine flächendeckende Versorgung. Dennoch besteht Verbesserungsbedarf. „Damit ausreichend Patienten in allen Regionen aufgenommen werden können, müssen gegebenenfalls die bestehenden Stroke Units vergrößert werden“, gibt Prof. Schäbitz zu bedenken.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.

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Weltbeste Versorgung bei Schlaganfall

Pausenbrot: der unterschätzte Snack

Das Pausenbrot ist ein wichtiger Baustein für die gesunde Ernährung der Kleinen. Doch die Bedeutung des Snacks kommt oft zu kurz. Tipps von der Deutschen Herzstiftung für eine gesunde und leckere Zwischenmahlzeit.

Das Pausenbrot ist in Kindergärten und an Schulen in Deutschland nicht wegzudenken. Richtig so – denn die Zwischenmahlzeit soll den Jüngsten nicht nur gut schmecken, sondern sie auch schon früh zu einem gesunden Lebensstil ermuntern. Gesunde Ernährung ist neben regelmäßiger Bewegung ein entscheidender Faktor, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie anderen Leiden wie Diabetes vorzubeugen.

Früh sensibilisieren für eine gesunde Ernährung
Der Herzspezialist Dr. Thomas Voigtländer e
rklärt: „Besonders Kinder kann man nicht früh genug für die Bedeutung einer gesunden Ernährung sensibilisieren. Das funktioniert jedoch nur, wenn das Pausenbrot auch gut schmeckt und so bei ihnen der Wunsch nach Süßwaren gar nicht erst entsteht.“ Gesund, lecker und am besten auch noch abwechslungsreich – nicht selten fühlen sich Eltern von diesen Ansprüchen überfordert. Auch die morgendliche Hektik trägt dazu bei, dass das Pausenbrot oft nicht die verdiente Aufmerksamkeit bekommt.

Anregungen für spannende Rezepte
Um Eltern Anregungen zu geben, hat die Deutsche Herzstiftung die kostenlose Broschüre „Herzgesundes Pausenbrot“ herausgebracht. Darin finden sich Rezepte und Ratschläge, um Kindern eine vollwertige und abwechslungsreiche Pausenverpflegung zu bieten. Wichtig sind dabei stets drei Nahrungs-Bausteine: Vollkornprodukte, Obst und Gemüse sowie Milchprodukte. Diese versorgen die Kleinen mit wichtigen Nährstoffen wie Vitaminen, Eiweiß und Kalzium. Daneben sollten Kinder gerade an heißen Tagen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen – natürlich frei von Zucker und Koffein.

Die Broschüre „Herzgesundes Pausenbrot“ kann kostenfrei telefonisch unter 069 955128400 und per E-Mail unter bestellung@herzstiftung.de bei der Herzstiftung angefordert werden.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

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Pausenbrot: der unterschätzte Snack

Senken Sie Ihr Demenz-Risiko

Jede dritte Demenzerkrankung wäre vermeidbar. Wer in mittleren Jahren einen gesunden Lebensstil pflegt, braucht sich im Alter weniger Sorgen um sein Demenz-Risiko zu machen.

Demenz ist kein unentrinnbares Schicksal. Ob die Erkrankung ausbricht, bestimmen nicht allein die Gene. Daneben existiert eine Reihe von Risikofaktoren, die sich willentlich beeinflussen lassen. Zu ihnen zählen: Übergewicht, körperliche und geistige Inaktivität sowie Depressionen, Gefäß- und Stoffwechselerkrankungen. Andere Faktoren senken das Demenz-Risiko. Beispielsweise sind Senioren, die Sprachen lernen, ein Musikinstrument spielen oder einen geselligen Lebensstil pflegen, weniger demenzgefährdet.

Lebensstil in mittleren Jahren ist entscheidend
Vor allem der Lebensstil in den mittleren Jahren bestimmt über das spätere Krankheitsgeschehen. Wer in diesem Lebensabschnitt viel raucht, überflüssige Pfunde ansammelt und sich wenig bewegt, trägt später eine erhöhtes Demenz-Risiko. Doch selbst Senioren haben noch die Möglichkeit ihr Demenz-Risiko zu senken. „Sportliche Aktivitäten können dem altersabhängigen Verlust von Hirnvolumen entgegenwirken und verbessern das Gedächtnis“, berichtet die Psychiaterin Prof. Steffi Riedel-Heller. „Bereits Bewegung moderater Intensität –  beispielsweise zügiges Gehen für 30 Minuten an fünf Tagen die Woche – kann viel bewirken“, betont die Psychiaterin.

Körperliche Aktivität senkt das Demenz-Risiko
Gefäßschäden und Stoffwechselerkrankungen begünstigen eine Demenz. Diabetiker und Patienten mit Bluthochdruck deshalb am besten darauf, dass sie ihre Werte optimal einstellen lassen und ihre Medikamente regelmäßig einnehmen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ihre Risiken durch einen gesunden Lebensstil zu reduzieren. „Vaskuläre Risiken und Stoffwechselprobleme lassen sich durch körperliche Aktivität, gesunde Ernährung und einen nur moderaten Alkoholkonsum sowie Nikotinverzicht positiv beeinflussen“, erklärt Prof. Riedel-Heller.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

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Initiative gegen Hörschäden

Die Lärmbelastung im Alltag nimmt zu, gerade für junge Menschen. Hörschäden durch zu laute Musik auf dem Smartphone will die Barmer mit zwei neuen Apps vorbeugen.

Die beiden von der Barmer mitentwickelten Apps „Mimi Hörtest“ und „Mimi Music“ passen die Musik auf dem Smartphone an das individuelle Gehör an. Der Nutzer kann seine Lieblingstitel dadurch mit geringer Lautstärke und nichtsdestotrotz hoher Qualität genießen, was späteren Hörschäden vorbeugt. In den ersten zehn Tagen wurden die beiden Apps bereits von über 45.000 Menschen heruntergeladen.

Immer mehr junge Menschen mit Innenohr-Hörverlust
Besonders Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene will die Barmer mit der Präventionsinitiative ansprechen, da in diesen Gruppen laut Experten zunehmend ein Innenohr-Hörverlust droht. Zu laute Musik ist dafür eine der wichtigsten Ursachen – ob auf Konzerten, in Diskotheken oder über die Kopfhörer am Smartphone.

Lärm belastet nicht nur Gehör, sondern auch das Herz
Die zunehmende Lärmbelastung im Alltag wirkt sich jedoch nicht nur negativ auf das Gehör aus, sondern verursacht auch Herz-Kreislauf-Probleme, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Nervosität und Gereiztheit. Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), fasst daher zusammen: „Lärm macht krank. Präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Lärmbelästigung sind aus fachlicher Sicht daher in jedem Lebensalter zu begrüßen.“

Weitere Informationen zu den Smartphone-Apps

Quelle: Barmer

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Initiative gegen Hörschäden

Kindern Arznei geben

Ist der Nachwuchs krank, stehen Eltern bei der Medikamentengabe oft vor einer Herausforderung. Tipps, die Eltern die Arzneimittelgabe bei Säuglingen und Kindern erleichtern.

Bei der Arzneigabe gilt: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, denn ihr Organismus reagiert viel empfindlicher auf Fremdstoffe. Daher dürfen Kinder ausschließlich Arzneien in der für sie passenden Dosierung erhalten. Auch scheinbar harmlose Mittel wie Kopfschmerztabletten oder pflanzliche Arznei können bei kleinen Patienten unerwünschte Nebenwirkungen haben. Um diese zu vermeiden, berät Sie Ihr Apotheker rund um die Verabreichung rezeptfreier und verschreibungspflichtiger Arzneimittel bei Kindern. In der Apotheke erhalten Sie darüber hinaus spezielle Applikationshilfen, etwa Schnabellöffel oder Medikamentenschnuller, mit denen Sie die Therapie ihres Kindes vereinfachen können.

Säfte und Tropfen für den Mund
Ihre Kinder verweigern die Säfte oder Tropfen wegen des schlechten Geschmacks? Dann bewahren sie die Arznei am besten im Kühlschrank auf. Durch die Kälte wird der Geschmack weniger intensiv. Tropfen können Sie dem Kind auf einem Stückchen Zucker oder mit einem Teelöffel Sirup geben. Ist Ihr Patient noch sehr klein, träufeln Sie die Tropfen am besten mit einer Pipette in den Mund.

Tipp: Träufeln Sie flüssige Arznei möglichst weit hinten in den Mund, am besten hinter die Backenzähne. So kommt die Arznei kaum mit den Geschmacksrezeptoren auf der Zunge in Berührung und die Geschmackswahrnehmung ist weniger stark.

Nach der Applikation können Sie dem Kind gesüßten Tee zum Nachtrinken anbieten – oder auch mal ein Bonbon als Belohnung. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die gesamte verordnete Medikamentendosis zu sich nimmt. Eine zu geringe Menge wirkt nicht wie geplant. Spucken die Kleinen einen Teil der Medizin wieder aus oder erbrechen ihn, dürfen Sie nicht noch einmal eine volle Dosis der Arznei geben. Sonst droht eine Überdosierung!

Augen- und Ohrentropfen
Um Augentropfen zu verabreichen, legen Sie das Kind am besten flach auf dem Rücken. Eine zweite Person hält den Kopf vorsichtig fest. Das Kind kann die Augen schließen. Dann führen Sie das Fläschchen mit beiden Händen zum inneren Lidrand des Kindes und lassen einen Tropfen fallen. Öffnet das Kind anschließend die Augen, verteilt sich der Tropfen automatisch.

Tipp: Tragen Sie das Fläschchen mit den Augentropfen vor der Anwendung für einige Minuten in der Hosentasche oder Hand. Dadurch erwärmt sich die Flüssigkeit und wird besser vom Kind toleriert.

Auch Ohrentropfen fühlen sich angewärmt angenehmer an. Um sie zu verabreichen, legen Sie den kleinen Patient auf die Seite. Das kranke Ohr befindet sich oben. Träufeln Sie die Arznei mithilfe der an der Flasche angebrachten Tropfhilfe oder der beiliegenden Pipette langsam in den Gehörgang ein. Nach dem Einbringen der Tropfen sollte das Kind noch einige Minuten auf der Seite liegen, damit sich das Medikament im Gehörgang verteilt und nicht gleich wieder ausläuft.

Tipp: Schützen Sie die Kleidung mithilfe eines Handtuches, um Flecken zu vermeiden.

Zäpfchen
Bei der Gabe von Zäpfchen legen Sie das Kind mit leicht angewinkelten Beinen auf die Seite oder in die Rückenlage mit nach oben geführten Beinchen. Führen Sie das Zäpfchen behutsam mit der stumpfen Seite voran ein. So gleitet es leichter in den Darm und flutscht nicht so leicht wieder hinaus. Um das Einführen zu erleichtern, können Sie das Zäpfchen mit Wasser etwas anfeuchten. Nach dem Verabreichen drücken Sie die Pobacken des Kindes für einige Minuten leicht zusammen, um zu verhindern, dass das Zäpfchen wieder rausrutscht.

Tipp: Betupfen Sie das Zäpfchen nicht mit Creme, Babyöl oder Gleitmittel, da sie die Aufnahme des Wirkstoffs beeinträchtigen können.

Tabletten, Kapseln und Dragees
Ab etwa sechs Jahren können die meisten Kinder ganze Tabletten schlucken. Dies geschieht am besten im Sitzen, damit sich das Kind nicht verschluckt. Bei kleineren Kindern erleichtert das Zerkleinern der Tabletten das Schlucken. Aber Vorsicht: Nicht alle Arzneimittel dürfen zerkleinert werden – bei einigen beeinträchtigt dies die Wirkung. Planen Sie eine Tablette zu zerkleinern, sollten Sie deshalb bereits beim Arzneimittelkauf Rücksprache mit dem Apotheker halten. Eignet sich das benötigte Arzneimittel nicht zum Zerkleinern, kann der Apotheker Ihnen eine alternative Darreichungsform empfehlen, etwa Säfte oder Zäpfchen. Verabreichen Sie Tabletten, Kapseln und Dragees am besten mit Wasser. Milch oder Fruchtsäfte eignen sich nicht, da sie Wechselwirkungen hervorrufen können. Vom Verstecken der Arznei im Milchfläschchen oder im Brei raten Experten deshalb ab.

Hinweis: Manche Wirkstoffe dürfen mit Tee statt Wasser eingenommen werden. Das überdeckt den unangenehmen Geschmack der Medizin. Welche Arzneien das sind, erfahren Sie in Ihrer Apotheke.

Quelle: Landesapothekerkammer Hessen

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Schlafstörungen in den Griff kriegen

Die Deutschen schlafen immer schlechter, fast jeder zweite ist bei der Arbeit müde. Doch es gibt Wege, sich den erholsamen Schlaf zurückzuholen.

Der aktuelle DAK-Gesundheitsreport „Deutschland schläft schlecht – ein unterschätztes Problem“ hat ergeben: Schlafstörungen sind unter Berufstätigen auf dem Vormarsch.  4 von 5 Arbeitnehmern fühlen sich betroffen, ein Drittel ist bei der Arbeit regelmäßig erschöpft. „Die zunehmenden Schlafstörungen in der Bevölkerung sollten uns wachrütteln“, warnt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. Folgen sind nämlich ein erhöhtes Risiko für Depressionen und Angststörungen.

Schlafmittel bergen mehr Risiken als Hilfe
Ursächlich für Schlafprobleme sind häufig die Arbeitsbedingungen. Viele Betroffene sind überarbeitet, leiden unter Termin- und Leistungsdruck. Auch Nachtschichten und Erreichbarkeit über den Feierabend hinaus wirken sich negativ auf den Schlaf aus. Nicht selten greifen Betroffene in der Folge zu Schlafmitteln. Dabei unterschätzen sie aber häufig deren Abhängigkeitspotenzial. Schlafmittel sollten daher nur in Rücksprache mit geschulten Ärzten oder Apothekern und nie längerfristig eingenommen werden.

Entspannungstechniken und Medienverzicht vor dem Schlafen
Auch ohne Schlafmittel können Berufstätige ihre Nachtruhe verbessern. Zur Schlafhygiene trägt vor allem der Verzicht auf elektronische Medien wie Fernseher oder Smartphone vor dem Schlafengehen bei. Auch Zigaretten, Kaffee oder Alkohol beeinträchtigen das Ein- und Durchschlafen. Stattdessen helfen Einschlaftechniken wie die progressive Muskelrelaxation oder autogenes Training, bei denen die Anwender lernen, den eigenen Körper zu spüren und gezielt zu entspannen. Solche Techniken können in speziellen Kursen oder selbstständig erlernt werden.

Quelle: DAK

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26.03.2017
Gesundes Sehen 6 Tipps gegen trockene Augen
Wie Sie es vermeiden, dass die Augen brennen und sich röten
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1. Räume lüften. Noch besser: regelmäßig an der frischen Luft spazieren gehen
2. Autoheizung nicht zu stark aufdrehen und den Luftstrom nicht ins Gesicht richten
3. Ausreichend trinken
4. Bewusst blinzeln – vor allem vor dem PC
5. Lidkanten sanft reinigen
6. Tränenersatzmittel nutzen. Es gibt sie als Augentropfen, Gel oder Spray

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24.03.2017
Autofahren Telefonieren lenkt ab
Eine Studie bestätigt, was viele längst wissen: Wer am Steuer sitzt und das Handy benutzt, ist nicht bei der Sache
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Egal ob mit oder ohne Freisprechanlage: Telefonieren im Auto lenkt in jedem Fall ab. Das ergab eine Studie der Queens­land University of Technology in Brisbane (Australien). Ein Team um Shakul Haque konnte zeigen, dass die Reaktionszeit bei einem Telefongespräch im Fahrzeug immer verzögert ist.
Im Simulator fuhren telefonierende Testpersonen bei einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilo­metern elf Meter weiter als nicht abgelenkte Probanden, bevor sie wegen eines kreuzenden Fußgängers bremsten.

Impressionen